Geld zurück beim Reisen

Zeit ist Geld – auch beim Reisen!

Bevor es nun endlich nach Vietnam geht, möchte ich dir 2 Tipps geben, an die man auch beim Reisen denken sollte.

Geld zurück beim Reisen für ausgefallene oder verspätete Flüge

Wen ärgert es nicht, wenn Flüge aus irgendeinem Grund verschoben werden oder sogar ausfallen. Schließlich freut man sich schon auf die Ankunft an seinem Urlaubsziel.
Für den Reisenden ist der Grund oft nicht ersichtlich – und oft starten die Reisen dann erst nach mehreren Stunden Verspätung oder es wird sogar eine Übernachtung fällig. Ärgerlich ist das natürlich für Familien mit kleinen Kindern oder wenn man mit einem Tier unterwegs ist, das dann schon in dem Frachtraum „eingecheckt“ hat.
Aber auch bei einem Kurzurlaub ist das sehr ärgerlich. Sollte es bei Reisen mit einer Dauer von 7 Tagen bei beiden Flügen zu erheblichen Verspätungen kommen, hat man von seinem Urlaub nicht mehr viel. Ganz zu schweigen von dem Stress, wenn man dann spät nachts landet und noch eine längere Anfahrt zum Ziel hat (kein Bus mehr, Taxikosten, …).

Der Reisende hat dann oft das Recht auf eine Entschädigung (Verordnung 261/2004). Allerdings ist zu beachten, dass der Flug in der EU angetreten wird oder die Fluggesellschaft ihren Sitz in der EU hat.

Obwohl die Sachlage eigentlich klar geregelt ist, weigern sich doch viele Fluggesellschaften, den Entschädigungsanspruch bei verspäteten Reisen anzuerkennen.

Hier kommen Firmen wie Fairplane und Flightright ins Spiel.
Diese Firmen sind spezialisiert, bei verschobenen oder annulierten Flügen, dem Kunden die Entschädigung einzufordern und den Rechtsstreit mit der Airline zu übernehmen.
Das Schöne daran – man zahlt nur bei Erfolg und es fallen im Vorfeld keine Kosten an.

Mein Tipp: Ich hoffe nicht, dass dir so etwas auf deinen Reisen passiert – falls doch, lass es die Profis machen. Sie prüfen im Handumdrehen, ob eine Chance für eine Entschädigung besteht.

Dein Reisefreund
Jacko
http://www.travellerweb.de/

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Tipps für deinen Urlaub in Laos

Urlaub in Laos kann so schön sein – aber, es kommt auch auf die Vorbereitung an!

Laos ist immer noch ein Land der Langsamkeit – das ist es, was dieses Land in unserer schnellen Zeit so attraktiv macht.

Mit den Menschen in Laos kommt man nur sehr schwer in Kontakt. Sie sind höflich, aber doch ziemlich reserviert zu Fremden. Sprachlich ist hier Französisch die bessere Wahl zu Englisch.

Das Reisen ist ein Geduldsspiel und nicht so komfortabel wie in Thailand. Man muss für einen Reisetag wirklich 1 Tag rechnen, wenn man zu Land oder zu Wasser unterwegs ist.

Natürlich gibt es auch günstige Flugangebote, aber Laos erleben heißt – unterwegs sein. Der Weg ist das Ziel.

Diese AtmosphLaosäre, die auf einer Reise durch die Berge auf einen einwirkt, kann man in keinem Flugzeug mitbekommen.

Hier in Laos greift wieder unser Spruch, den wir auf einer Postkarte in Muong Sing gefunden haben, die wohl ein Traveller liegen ließ.

„Ist das Ziel erst mal gesteckt, dann ist es gleich, wie lang und uneben der Weg ist!“

 

Tipps für deine Tour in Laos

Ausrüstung

Tramper-Shop – alles, was man für die Reise braucht

Outdoor-Renner – auch Sondergrößen für sehr große Damen und Herren

 

Bahntickets oder Bus – vom oder zum Flughafen:

www.bahn.de/sparpreis

http://bit.ly/1XOqh2w

http://www.bahnfuechse.de/

Flixbus

Crowdfunding – wenn ihr eine gute Idee habt und Sponsoren für die Reise sucht:

http://www.startnext.de/

 

Dating – auf der Suche nach einem Reisepartner oder mehr?

DatingCafe

 

E-Book Reader: – die modernen Reiseführer

http://www.xn--sdostasienreisen-jzb.com/e-book-reader

 

Flugrouten  – wen es interessiert wie die Reise verläuft:

Great Circle Mapper

Flugradar (live)

 

Fluglinie – super Airline, seit Jahren unter den besten 3 – my favorite

Emirates

 

Fotoausrüstung:

Canon

Digitalkamera

 

Flughafen Laos – für die ersten Informationen

Günstig buchen

Reisebüro Travellerweb

 

Günstig Urlaub machen – Tipps & Tricks:

Urlaub-zum-nulltarif

Urlaub mit Kindern und Baby

 

Interessantes für Feinschmecker – lernen Sie asiatisch kochen, mit den richtigen Gewürzen:

Asiatische Rezepte

Gourmondo – Lebensmittel aus aller Welt

 

Interessantes für Traveller / Rucksackreisende:

Rucksackreisen allgemein

Backpacking

 

Interessantes über Laos von A-Z:

Attapeu – südöstliche Provinz an der Grenze zu Vietnam und Kambodscha

Berge – herrliche Bergregion von Vang Vieng – Luang Prabang

China

Daten

Einreise

Französisch – mit Französisch kommt man weiter als mit Englisch

Gewürze

Hotel – höherer Standard als ein Guesthouse

Inlandflüge – sehr gute und günstige Airline für ganz Südostasien

Jahreszahl – wie auch in Thailand haben wir bereits das Jahr 2559

Kasi – hier beginnt die spektakuläre Fahrt durch die Berge

Luang Prabang – herrlicher Ort in Laos

Laos

Mekong – mystischer Fluss in Südostasien

Norden

Oudomsay – auch Muong Say

Patuxai – Bauwerk in Vientiane

Q – nach langer Suche nichts gefunden

Reise- & Sicherheit

Reiseführer

Reiseapotheke – ganz wichtig

Reiseversicherung – Langzeitkrankenversicherung für Traveller

Sicherheit

Sprache lernen – Französisch hilft in Laos

Trekking

Unterkunft

Vielfliegerprogramm

Währungsrechner

Xieng Khouang – Ebene der Tonkrüge

You Tube

Zollbestimmungen – Vorsicht bei Souvenirs, nicht alles ist erlaubt

Dein Reisefreund
Jacko
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Typisch Laos!

Laos und die Zeit

Bevor nun das Kapitel Laos abgeschlossen wird, möchte ich noch eine kleine Anekdote erwähnen, die ich als „typisch“ für Laos eingestuft habe – viel Spaß dabei.

11.15 Uhr.
Wir sitzen auf der Bank wie ein Schüler, der auf die Fragen seines Lehrers wartet. Der Lehrer ist in unserem Fall der Postbeamte.  Er fragt aber nicht viel sondern mustert nur uns und unsere Waren die wir verschicken wollen – dann setzt er sich hin und denkt nach.  Mit fragenden Augen schaue ich ihn an und sehe zur Uhr. ‚Oh je, oh je, 11.30 Uhr – der wird doch jetzt nicht Mittagspause machen.‘

Hinter uns wartet noch eine lange Schlange von Kunden, die sich lachend unterhalten; keinem scheint es zu lange zu dauern.  Der Postbeamte kramt unter seinem Tisch einen Karton hervor und formt ihn zu einem Paket. ‚Viel zu klein‘, denke ich, ‚da geht doch nie alles hinein.‘  Auch er scheint das zu bemerken, aber es ist das größte Paket, das sie hier haben.  Er lehnt sich zurück und denkt nach.  
 
11.45 Uhr.
Die Schlange hinter uns wird immer größer, aber es kommt keine Unruhe auf.
Vorsichtig entfernt der Beamte einige Folien und Verpackungen unserer Waren und legt die Waren sorgfältig ins Paket, so dass jeder Winkel ausgefüllt ist.  Es geht nicht.
Mit einer Seelenruhe nimmt er wieder alles heraus und versucht es auf eine andere Weise – so lange, bis es klappt.
Liebevoll und sorgfältig verschnürt er das Paket und umfasst es großzügig mit dem Klebeband, das wir zuvor kaufen mussten.
Nun müssen wir das Paket noch wiegen lassen. – Perfekt, 10 Gramm unter dem  Limit, das zu einem Aufpreis führen würde. Geschafft.  

 
12.15 Uhr.
Mittagspause. – Und die anderen?  Die kommen eben um 14.00 Uhr wieder oder morgen. Das ist Laos – ein Land ohne Zeit und Hektik.

Alles weitere über Laos wirst du hier erfahren!

Dein Reisefreund
Jacko
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Der letzte Tag in Luang Prabang

Abschied von Luang Prabang

Nachdem wir uns von den Strapazen des letzten Tages erholt hatten, fingen wir gleich mit einem deftigen Mittagessen bei unserem Chinesen gegenüber an. Danach noch einmal eine Tour durch die Stadt und am Abend bewunderten wir noch einmal einen schönen Sonnenuntergang in unserem Freiluftrestaurant am Mekong.

Luang Prabang

Ich liebe diese Stadt und es tut mir weh sie zu verlassen – mit dem Gedanken, dass ich vermutlich nie wieder hierher zurückkehren werde.

Alles weitere über Laos wirst du hier erfahren!

Dein Reisefreund
Jacko
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Morgenmarkt in Muong Sing und die Weiterreise

Morgenmarkt in Muong Sing

6.00 morgens. Im Schleier des Nebels laufen die Menschen zum Markt.
Zum größten Teil sind es Frauen, die hier ihre Einkäufe tätigen und ihre Waren verkaufen.
Viele verschiedene Trachten kann man hier sehen, ich glaube die Tracht der Akha zu erkennen und die der Shan. Die meisten Menschen hier gehören zu den Lü, einem Volk der Berg-Thai Stämme – Muong Sing gilt als die Hauptstadt der Lü. Aber zu diesem Markt kommen sie alle von ihren Bergdörfern herunter, um Handel zu betreiben, auch von der chinesischen Seite sind Waren zu finden.
Es ist ein Markt des Dorfes, kein Touristenmarkt. Oftmals werden Waren mit Waren bezahlt anstatt mit Geld – und wenn die meisten Fremden hier aufwachen, sind sie schon wieder auf dem Heimweg zurück in die Berge.

Muong Sing

Entgegen der Meinung unserer Vermieterin hatte ich Claudia überzeugt, dass es besser wäre frühmorgens weiterzufahren.

„Ihr kommt nur bis Luang Namtha, der letzte Bus von dort nach Oudomsay fährt morgens um zehn oder elf“, behauptete sie.

Ich konnte mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Was machten all die anderen Leute, die von dort weg wollen. Außerdem waren wir schon so oft erst nachmittags unterwegs gewesen. Wenn wir um 10.00 Uhr dort wären, warum um Gottes Willen sollten wir dann keinen Pick-up mehr bekommen.

„Komm, versuchen wir es. Wenn wir um 6.00 Uhr aufstehen, können wir uns noch ein bisschen den Markt ansehen“, drängte ich.

Claudia war zwar skeptisch, aber auch sie wollte den Morgenmarkt nicht verpassen, er ist die eigentliche Attraktion in Muong Sing.

Muong Sing

Zurück in Richtung Süden

Der Bus startete fast pünktlich um 7.30 Uhr und brachte uns nach Luang Namtha, wo man anscheinend nur noch auf uns wartete. Ohne Verzögerung kamen wir weiter bis Oudomsay. Dort überredeten wir zwei Engländerinnen nicht mit dem Boot, sondern mit uns in einem Pick-up nach Luang Prabang zu fahren. Leider reichten wir vier noch nicht aus für eine Fahrt. Zum Glück kam noch ein Farmer hinzu, der aber nicht alleine war. Zwei Körbe voll mit Hühnern machten den Platz auf der Pritsche wieder mal verdammt eng und unbequem – und somit nach dem laotischen Gesetz fertig zur Abfahrt.

Immer wieder entwischten die Hühner durch die breiten Maschen und pickten uns in die Füße. Die ganze Fahrt über war der Farmer beschäftigt, sie wieder einzufangen und in einen der Körbe zu verfrachten. Irgendwann wurde es ihm zu dumm, dann stopfte er alle in einen Korb und warf den anderen nach draußen – nicht unbedingt die nette Art, ich hatte richtig Mitleid mit den Tieren. Aber was sollte ich tun? Auch wenn er mich verstehen würde, hätte er meine Gefühle für die Tiere nicht mit mir teilen können.

Es wurde dunkel und immer kälter. Wir hatten alles an warmer Kleidung an, was wir dabei hatten. Endlich kamen wir in Luang Prabang an, aber es war zu spät, um einen Platz in unserem schönen Hotel zu bekommen. Auf unserer Zimmersuche trafen wir noch einen bekannten aus dem Rama-Hotel. Ein Italiener, der schon beim ersten Mal den Allwissenden über Laos heraushängen ließ.

„Oje, oje, wie könnt ihr nur um diese Zeit noch ein Zimmer suchen? Da bekommt ihr nie etwas.“

Als ob wir das mit Absicht gemacht hätten. Er konnte uns nur mit schlechten Tipps dienen. Wir versuchten unser Glück am Mekong. Inzwischen waren wir so müde, dass wir das Letzte nehmen würden und genau das bekamen wir – das ‚Letzte‘.

Wie es weiter ging, erfährst du hier

Dein Reisefreund
Jacko
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Tipps für deinen Urlaub in Thailand

Urlaub in Thailand kann so schön sein – wenn man sich richtig darauf vorbereitet!

Da viele der tristen und dunklen Zeit im November entfliehen wollen und sich jetzt für einen Urlaub in Thailand vorbereiten, habe ich zur Unterstützung einige Links zusammengestellt, die bei der Entscheidung helfen sollen.

Urlaub in Thailand

Ausrüstung

Tramper-Shop – alles, was man für die Reise braucht

Outdoor-Renner – auch Sondergrößen für sehr große Damen und Herren

Bahntickets oder Bus – vom oder zum Flughafen

www.bahn.de/sparpreis

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Flixbus

 

Crowdfunding

wenn ihr eine gute Idee habt und Sponsoren für die Reise sucht:

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Dating – auf der Suche nach einem Reisepartner oder mehr?

DatingCafe

 

E-Book Reader: – die modernen Reiseführer

http://www.xn--sdostasienreisen-jzb.com/e-book-reader

Urlaub in Thailand

Flugrouten  – wen es interessiert wie die Reise verläuft:

Great Circle Mapper

Flugradar (live)

 

Fluglinie – super Airline, seit Jahren unter den besten 3 – my favorite

Emirates

 

Fotoausrüstung

Canon

Digitalkamera

Stative und mehr – für gute Bilder, die du immer in Erinnerung hast

 

Flughafen Thailand

Gute deutschsprachige Seite rund um den Flughafen, Bahn- & Busverbindungen in verschiedenen Regionen Thailands

Flughafeninformation Thailand 

 

Günstig buchen

Reisebüro Travellerweb

 

Günstig Urlaub machen – Tipps & Tricks

Urlaub-zum-nulltarif

Der perfekte Urlaub – so buchst du deine Reise richtig

Urlaub mit Kindern und Baby

Urlaub in Thailand

Interessantes für Feinschmecker

Lerne asiatisch kochen, mit den richtigen Gewürzen:

Asiatische Rezepte

Asindo.de – Rezepte aus Asien, Gewürze, Zubehör & mehr

Gourmondo – Lebensmittel aus aller Welt

 

Interessantes für Traveller / Rucksackreisende

Rucksackreisen allgemein

Backpacking

 

Interessantes über Thailand von A-Z

Ayutthaya

Bangkok

Chiang Mai

Doi Suthep

Elephant Camp

Farang

Guesthouse – da trifft man tolle Menschen. Super für Traveller

Hotel – besser für Familien mit kleinen Kindern , höherer Standard

Inlandflüge – sehr gute und günstige Airline für ganz Südostasien

Jahreszahl – in Thailand haben wir bereits das Jahr 2559

Ko Phi Phi

Krabi

Ladyboys

Muay Thai – harte Kampfsportart

Norden

Orchideen – für Pflanzenfreunde

Patong

Phuket

Quallen

Reiseführer

Reiseapotheke – ganz wichtig

Reiseversicherung – Langzeitkrankenversicherung für Traveller

Sukothai

Sprache lernen – ist immer ein Vorteil – auch wenn es nur einige Brocken sind

Trekking

Urlaub pur

Vielfliegerprogramm

Wat – religiöses Gebäude

X-Factor

You Tube

Zollbestimmungen – Vorsicht bei Souvenirs, nicht alles ist erlaubt

Mehr Informationen und Links zu interessanten Themen rund um Thailand findest du in meinem Buch Traumziel Thailand

Dein Reisefreund
Jacko
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Muong Sing – am Ende der Welt

Muong Sing – mit dem Fahrrad zur Grenze nach China

 

muong-singWie üblich machten wir uns auf den Weg durchs Dorf, das wohl noch kleiner als Luang Namtha war, um neues zu entdecken. Ein Lastwagen, dessen Motor offen auf der Karosserie mit einigen Bügeln befestigt war und eine Tankstelle, von der das Gemisch über Pumpbetrieb in die Kanister gelang, war so ziemlich das einzige an höherer Technik, was wir hier zu sehen bekamen – aber die Menschen schienen deswegen nicht weniger glücklich zu sein.

Nachts war auch hier alles dunkel. In dem kleinen Restaurant unter unserem Zimmer gab es Kerzenschein und gutes Essen, das für jeden Magen verträglich war. In der Nähe gab es sogar eine Tanzdiele. Bis etwa 11.00 Uhr gab es für die einheimische Band Strom vom Generator, um für Unterhaltung zu sorgen.

Zu meiner Überraschung traf ich den Schotten mit seiner finnischen Frau hier wieder. Anscheinend hatte ich ihn doch für diese Gegend interessiert. Wir saßen wieder, bis die letzte Kerze erloschen war und diskutierten die meiste Zeit über den besten Freund des Menschen – den Hund.

muong-sing

Die Gegend um Muong Sing ist sehr reizvoll mit grünen Hügeln umgeben. Für die etwa 12 Kilometer bis zur chinesischen Grenze, hatten wir uns für ein Fahrrad entschieden (ich hatte auch niemanden gesehen, der ein Moped vermietet hätte). Wir wollten ja mal wieder etwas für unsere körperliche Fitness tun.

Auf einer Schotterpiste ging es los, vorbei an Wiesen und Feldern, den Weg entlang zur Grenze, der in die südchinesische Provinz Yunnan führt. Das Wärterhäuschen war nur ein Holzschupfen in dem ein Posten saß, den aber nicht viel zu interessieren schien. Er machte mal nicht den Eindruck, dass er demnächst mit einer Invasion der Chinesen rechnete.

muong-singTrotzdem war das STOP in 3 Sprachen geschrieben und wohl eindeutig (das eine Schild ähnelte sehr dem unseren), da wollten wir die Arbeitsmoral des Grenzpostens in puncto Einreiseerlaubnis nicht auf die Probe stellen.

Es ist die Nähe zu China, dass es so reizt, hierherzukommen.
Ich fühle mich wie am Ende der Welt – als wäre sie eine Scheibe und hinter dem nächsten Hügel würde das Nichts beginnen.

Zurück nach Muong Sing

Als unsere Emotionen verflogen waren, machten wir uns auf den Rückweg nach Muong Sing. Diesmal ging es zum Glück öfter bergab, denn wieder einmal machte mir das Fahrrad zu schaffen.

„Jetzt reicht es aber so langsam“, schimpfte ich wütend. „Immer fällt mir der Treter herunter.“

Claudia schaute mich nur an und schüttelte den Kopf, als wenn es meine Schuld gewesen wäre, dass der Drahtesel kaputt war. Wieder mal bei so einer ungewollten Pause, kamen drei Mädchen aus einem der Bergdörfer von irgendwo her. Ich hatte sie erst gar nicht bemerkt, plötzlich waren sie einfach da.

Ihrer Kleidung nach, würde ich sie zu den Shan einstufen. Sie hatten eingesetzte Goldzähne und eine bunte Tracht. Es hätte mich schon einiges interessiert. Wer setzte ihnen die Zähne ein? War es richtiges Gold, oder war es ein anderes Material …

Dein Reisefreund
Jacko
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Traumziel Thailand

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine Nacht in Luang Namtha

Es war Nacht, als wir in Luang Namtha ankamen – wirklich Nacht, denn es gab keinen elektrischen Strom hier und es gab nicht genügend Zimmer in dem Gästehaus, zu dem uns der Fahrer brachte.

Luang Namtha

Knobeln für eine Unterkunft in Luang Namtha

„Dann müssen wir halt knobeln, wer hier bleiben darf“, schlug der Texaner vor. „Ein Zimmer ist ja noch frei.“

„Einverstanden!“ stimmten alle zu.

So saßen wir auf dem Pick-up und von jedem Pärchen knobelte eine Person – es war das übliche internationale Spiel – Stein, Brunnen, Schere, Papier. Zweifelnd schaute der Fahrer und die Besitzerin des Gästehauses zu und wartete, bis bei uns eine Entscheidung viel. Dann war es soweit.

„Ah, ich hab’s! Ich hab’s!“ rief Claudia laut vor Freude und fuchtelte mit ihren Händen herum.

Wusste ich doch, dass man sich auf sie verlassen konnte. Es war schön, dass wir die Zimmersuche in Luang Namtha auf diese faire Weise regeln konnten, keiner wollte sich vordrängen. Diesmal war das bessere Ende auf unserer Seite und die anderen mussten weitersuchen, aber Luang Namtha war nicht so groß, da sollten wir uns bald wiedersehen.

Auf Entdeckungstour in Luang Namtha

Wir brachten unsere Rucksäcke auf das Zimmer und gingen gleich auf einen Stadtrundgang, so wie immer, wenn wir an einen neuen Platz kamen.

Das Dorf ist kaum zu finden – es ist finstere Nacht. Nur Petroleumlampen und Kerzen an den Ständen leuchten uns den Weg. Aber es ist sehr interessant, so durch die Gegend zu schlendern, wo man kaum die Hand vor Augen sieht.

Als wir zum Gästehaus zurückkamen, trafen wir die anderen wieder. Es gab nicht viele Unterkünfte hier und unser Gästehaus schien das einzige zu sein, in dem etwas Essbares zu finden war. Mit der Untermalung eines kleinen Generators hatten wir etwas Licht und Musik, aber nur bis 9.00 Uhr, dann mussten wir auf Kerzen zurückgreifen, doch das störte keinen, das machte den sowieso schon netten Abend nur noch interessanter, so wie auch unsere Unterhaltung sehr interessant war.

Interessante Gespräche

„Sag mal, wie kommt ein Texaner wie du eigentlich an den Südpol?“ fragte ich den langhaarigen Kerl, der mir eher wie einer der Baywatch-Typen aus Kalifornien vorkam.

„Tja, ich hatte noch nie Schnee gesehen. In Amerika suchten sie Leute für ein Forschungsprojekt am Südpol. Ich hatte mich beworben und sie nahmen mich“, erklärte er frisch und frei.

„Was für ein Forschungsprojekt war das“, wollte ich wissen.

„Oh, wir haben die Beschaffenheit der Gegend, die Auswirkungen der Temperaturunterschiede in der Vergangenheit auf die Eisschmelze und die Reinheit der Luft untersucht.“

„Waren dort mehrere Leute?“

„Ja, wir waren zu dritt!“

„Und wie lange seid ihr dort gewesen?“ Ich löcherte ihn ganz schön mit meinen Fragen.

„Ein Jahr.“

„Puh! Ganz schön lange.“

„Ja. Als ich nach Bangkok kam, war ich ganz schön menschenscheu. Die Leute kamen freundlich auf mich zu und ich war völlig verschüchtert.“

„Und jetzt ziehst du durch Asien?“

„Nicht nur durch Asien. Meine Freundin, die ich auf diesem Trip kennen gelernt habe, geht im Januar für immer nach Afrika. Ich ziehe dann weiter nach Europa, aber nur in die warme Gegend“, sagte er lachend. „Danach geht es dann wieder an den Südpol in die Kälte, aber diesmal nur für fünf Monate.“

Verständlich, dass er nur die warme Gegend bereisen wollte. Na, wenigstens wurde er für seine Entbehrungen fürstlich entlohnt. Ausgaben hatte er so gut wie keine, da konnte er es sich jetzt schon gut gehen lassen.

Die Chefin des Hauses sah, dass wir unseren Spaß hatten und setzte sich zu uns an den Tisch. Sie sprach sehr gut Englisch und antwortete hilfsbereit auf all unsere Fragen.

So langsam leerte sich das Lokal und die Chefin bat uns nach draußen zu gehen, bot uns aber noch Getränke an: „Da draußen sind noch zwei Tische. Wenn ihr euer Bier dort trinken könntet, dann könnte ich hier zu machen.“

„Gar kein Problem“, sagten wir, „wir wollen dich nicht um deinen Schlaf bringen.“

„Wenn ihr noch etwas wollt, klopft einfach an meine Tür.“

Travellerlatein

Aber das fiel uns nicht im Traum ein, sie und ihren Mann zu stören. Schließlich hat man ja auch ein Privatleben. Wir sorgten für Vorrat und ich setzte mich mit einem Schotten und seiner finnischen Frau an einen der Tische. Bei Kerzenlicht im Freien laberten wir bis spät in die Nacht hinein. Die beiden arbeiteten in der Sommersaison auf Mallorca und im Winter ziehen sie für vier Monate durch die Gegend – auch nicht schlecht. Auch ihnen ist auf ihrer Wanderschaft so manch lustiges und seltsames passiert, was einem erfahrenen Traveller normalerweise nicht mehr passieren dürfte – Travellerlatein. Mit jedem Bier, das der Schotte trank, wurde er lustiger und gesprächiger und mit jedem Bier fiel er ebenso immer mehr in seinen ursprünglichen, für mich nur schwer verständlichen schottischen Dialekt zurück.

Schon jetzt wusste ich, dass ich noch lange an diesen schönen Abend denken würde.

Am nächsten Morgen brachte uns die nette, hilfsbereite Chefin zum Marktplatz, wo auch die Pick-ups von Luang Namtha nach Muong Sing abfahren.

Dein Reisefreund
Jacko
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Weiter nach Luang Namtha

Vorbei an Bergdörfern nach Luang Namtha

Plötzlich unerwartete Rufe, die Fahrt ging weiter – wieder etwa 5 Stunden bis Luang Namtha.

An einigen Bergdörfern vorbei, ging es immer weiter nordwärts in eine berauschende Bergwelt hinein.

Traumziel Laos

Unsere Gruppe hatte sich neu zusammengesetzt, weil einige in Richtung Vietnam weiter wollten.

Da war der große, blonde, braun gebrannte, langhaarige Texaner, der am Südpol arbeitete mit seiner Freundin aus Australien, die in zwei Monaten nach Afrika auswandern wollte. Er war sehr gesprächig und hatte immer ein ‚Sunshine-Lächeln‘ im Gesicht.

Dann das schwedische Pärchen; er sehr gesprächig, sie sehr schweigsam. Sie weinten ihrer einst so hervorragenden Regierung nach, die ja mal in Puncto Sozialplan als Musterstaat galt.

Das neu hinzugekommene französische Pärchen, das ein Jahr lang durch Südostasien tingeln wollte und ein weiterer Amerikaner, der nicht sehr mitteilsam war, teilten mit uns die Bank.

Von all denen, die mit uns in diesem Pick-up reisten, waren wir diejenigen, welche am wenigsten Zeit für diese Reise hatten. Alle anderen waren mehr als ein halbes Jahr unterwegs. Zuhause kam uns unsere Tour als etwas Besonderes vor – ich hatte zuvor noch niemanden gekannt, der ein halbes Jahr unterwegs war, aber hier in Südostasien schien das der Normalfall zu sein. In Laos hatten wir nur Kontakt zu Langzeitreisenden, Pauschaltouristen hatten wir keinen einzigen gesehen.

Traumziel Laos

Die Schönheit der Bergwelt im Norden nimmt kein Ende. Es ist nicht die Entfernung, die man zu überbrücken hat – es ist die Zeit, die man überbrücken muss.
Die Straße wird immer schlechter und es geht nur langsam voran.
Immer wieder müssen wir aus dem Pick-up aussteigen, Schlamm und Geröll machen die Fahrt zu einem Abenteuer.
Interessante Gespräche machen die Fahrt kurzweilig.
Ab und zu verstummen wir und genießen einfach nur die Szenerie, die an uns vorüber zieht – dann schweigen wir und widmen unsere Aufmerksamkeit dem Geschehen am Rande der Straße.
Wer nicht einmal auf diesem Wege durch Laos reist, hat Laos nie gesehen.Traumziel Laos

 

Dein Reisefreund
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Nordwärts in Laos

Der wilde Norden von Laos

Wer noch weiter in den Norden von Laos reisen will, muss sich im Klaren sein, dass man hier vergeblich nach schönen Tempelanlagen oder geschäftigem Treiben sucht, dass es ja schon kaum in den laotischen Städten gibt. In den meisten Gegenden gibt es nur für begrenzte Zeit Strom von dem Generator und Licht von der Petroleumlampe.

Laos Norden

Der Reichtum des Nordens von Laos liegt in der urwüchsigen Landschaft, den wilden Bergzügen mit ihren Dörfern und den Völkern in ihren traditionellen Trachten. Der Weg ist beschwerlich, doch wer ihn geht, wird begeistert sein.

Nach Berichten von anderen Traveller die Richtung Süden zogen, waren in Phongsaly Militärstreifen unterwegs, die die Gegend sichern sollten. Anscheinend gab es Probleme mit einigen Bergvölkern, die gegen den Tourismus waren (was ich mir nicht so recht vorstellen konnte). So war diese reizvolle, wilde Gegend zur Weiterreise gesperrt, aber wir wollten an die chinesische Grenze. So sollte unser Weg nun über Muong Say (Oudomsay) nach Luang Namtha und dann nach Muong Sing führen.

Um 7.00 Uhr morgens trotteten wir schwer beladen unter den Augen kopfschüttelnder Laoten zu den Bussen (oder besser gesagt zu den Pick-ups).

Neue Erfahrungen

In Pak Muong gab es wieder etwas Neues für uns zu probieren. Süßes Gebäck, das sehr lecker schmeckte. Aber es gab auch noch etwas anderes Neues – Ratten am Spieß!

Von uns traute sich keiner an sie heran, obwohl sie ja sehr gut schmecken sollen. Einige mal ging ich an ihnen vorbei, dann hatte ich mich entschieden, sie zu probieren – zu spät. Einheimische hatten mir die Ratten vor der Nase weg geschnappt.

Unsere Gruppe war wieder einmal international und sehr unterhaltsam, so kam uns der Weg nach Muong Say gar nicht mehr so lang vor. Hier war dann Endstation für unseren Fahrer und wir mussten wieder um einen Sitzplatz in einem anderen Pick-up kämpfen. Aber dieses Mal war das nicht sehr schwierig, es stand schon ein anderes Fahrzeug bereit. Der Fahrer wartete wieder so lange, bis sein Gefährt proppenvoll war und man nicht mehr gemütlich sitzen konnte. Als es noch bequem war, wollten wir dem Fahrer einen zusätzlichen Platz bezahlen, dass er endlich abfahren könnte, aber irgendwie denken die Menschen hier anders. Er wartete lieber, bis ein weiterer Fahrgast seine Dienste in Anspruch nehmen wollte, obwohl wir ihm mehr bezahlt hätten. Für uns ‚Westler‘ unbegreiflich, denn Zeit ist doch Geld. Aber Zeit haben sie hier genug. So blieb auch für uns genügend Zeit für eine weitere gute Suppe und einer Sitzung in einer Stehtoilette hinter einem Wellblechverschlag ohne Tür. Claudia musste dringend mal und ich war ihr Türsteher.

Dein Reisefreund
Jacko
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