Thailand reisen – der Süden und Krabi

Alleine auf dem Weg nach Krabi

Autor: Herbert Jeckl

Claudia hatte es in unserer kleinen Hütte in Phuket so gut gefallen, dass sie noch einen Tag länger bleiben wollte. Ich dagegen wollte unbedingt gehen, ich hatte mich damals in Saigon zum morgigen Datum mit Sanae am Rai Leh Beach East verabredet und ich wollte mein Versprechen auf alle Fälle einlösen.
„Wir können uns ja in Rai Leh wieder treffen“, schlug Claudia vor. „Wo habt ihr euch verabredet?“
„Im Coco House, da sollen die Bungalows am billigsten sein und gut.“
„Na, dann treffen wir uns doch dort. Und wenn etwas nicht klappt, lässt du eine Nachricht dort.“
Ich glaubte, Claudia war ganz gerne mal eine Zeit lang alleine unterwegs. Wir saßen uns ja auch schon einige Wochen auf der Pelle. Ein bisschen mulmig war mir schon zu Mute, wir trennten uns zum ersten mal seit dem Beginn unserer Reise. Irgendwie hatte ich so eine Angst, dass wir uns verpassen könnten und irgendwie hatte ich ein flaues Gefühl, weil ich Claudia alleine ließ. Weiterlesen

Ko Phi Phi – Inseltraum für Rucksackreisen

Autor: Herbert Jeckl

Ko Phi Phi ist abenteuerlich und wild mit steilen, zerklüfteten Hügeln und dichtem Dschungel – aber auch romantisch und schön, mit langen, weißen Sandstränden,
die weit ins Meer hineinführen.
Unzählige Kokospalmen säumen die Strände und spenden Schatten und das klare blau und grün schimmernde Wasser lockt zu einem Bad.
Ko Phi Phi ist Party, Spaß und Tauchen – aber auch Ruhe und Erholung in verträumten Buchten und auf einsamen Dschungelpfaden.

Autor: Herbert Jeckl


Wer in den Süden von Thailand reisen möchte, findet auf Ko Phi Phi einen wunder-schönen Platz. Auch Familien mit Kindern können sich auf dieser Insel erholen, da es
hier keinen Verkehr gibt. Hier erledigt man das meiste zu Fuß oder mit den sogenannten “Taxibooten”, die einen zu den verschiedenen Stränden befördern.
Long Beach war für mich der schönste Strand auf dieser Insel, dafür lag er am weitesten von dem Dorf entfernt.

Das Wasser ist wunderschön und die Strände führen weit und flach ins Meer hinein – deshalb auch für Kinder geeignet.
Weiter draußen ist das Paradies für Taucher, die wunderschöne Korallenriffe entdecken können. Auf der Insel kann man nach meinen Erfahrungen gute Tauchkurse zu einem akzeptablen Preis belegen.

Wer die Ruhe bevorzugt, sollte sich eine Unterkunft abseits der Stadt suchen und die Wanderung dorthin in Kauf nehmen – es gibt doch die ein oder andere Veranstaltung, bei der es nicht gerade leise zugeht.

Auf alle Fälle ist Ko Phi Phi einen Abstecher wert – für Rucksackreisende, für Singles und für Familien mit Kindern denen es Spaß macht durch Thailand zu reisen.

Sonne, Strand und mehr – Der Süden Thailands, Krabi

Krabi & Rai Leh Beach – oder aM Strand der coolen Typen

Rai Leh Beach ist nur mit einem Boot erreichbar und besteht eigentlich aus drei Stränden, die von herrlichen Kalksteinformationen umlagert werden – Rai Leh East, Phra Nang und Rai Leh West.

Für mich ist Rai Leh ein MUSS, wenn ich nach Thailand reise. Diese Gegend zählt zu meinen absoluten Favoriten.

An der östlichen Küste bekommt man die günstigsten Bungalows. Diese Seite eignet sich am wenigsten zum Schwimmen, da der Strand an einer Mangroven bewachsenen Bucht liegt und ziemlich steinig ist. Dafür ist es aber ruhiger hier.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Die Traumstrände wie aus dem Bilderbuch sind eindeutig Phra Nang und Rai Leh West. Hier trifft sich die Meute.
Die Strände von Rai Leh sind längst kein Ge-
heimtipp mehr unter Traveller, trotzdem hält sich der Besucheransturm in Grenzen, da die Strände nur von kleinen Booten angefahren werden.

An dem wunderschönen Phra Nang Beach hat eine exklusive Hotelkette ihr Ressort gebaut.
Am liebsten würden sie die „billigen Ruck-
sacktouristen“
von den Stränden fernhalten, aber zum Glück durften diese nicht privati-
siert werden, so können auch wir noch die Wunder der Welt bestaunen.

Die Bungalows sind sehr schön mit der Natur verbunden und stören deshalb kaum.
Am Abend trifft man sich am Strand und spielt Beach-Volleyball oder wartet bei köstlichem Seafood auf den Sonnenuntergang.

Autor: Herbert Jeckl

Rai Leh ist Treffpunkt der Sonnenanbeter und der coolen Typen. Am Strand verschieben sich nun mal die Wertbegriffe. Hier werden Geist und Bildung wohl immer hinter einem gestählten, muskulösen, braun gebrannten Körper zurückstehen müssen.
Der Strand ist belagert von vielen schönen Frauen und Typen, die sich unwiderstehlich finden. Kaum einer der nicht tätowiert ist oder einen Pferdeschwanz als Haarpracht trägt.
Da ist auch er wieder – der langhaarige blonde Jüngling, der den ganzen Tag über mit nacktem Oberkörper von einer Küste zur anderen schlendert und allen seine muskulöse, behaarte  Brust und seine breiten Schultern zur Schau stellt.
Ich glaube, er fühlt sich als der Herrscher dieser Strände.

Hier war das Paradies der Taucher und der Kletterer. Viele kamen nur nach Thailand, um an diesem Ort mehrere Wochen – ja manche sogar Monate – ihrem Hobby nachzugehen.

Aber auch das gibt es auf Phuket!

Autor: Herbert Jeckl

Mit dem Moped oder Fahrrad kann man herrliche Exkursionen entlang der Strände und ins Inland durchführen.

Das Inland ist hügelig mit teilweise sehr steilen Abschnitten, die einem kleinen Moped sehr zu schaffen machen. Die Fahrt mit dem Moped ist interessant und es gibt schöne Ausblicke auf die Strände und Buchten. Im Landesinneren bieten einige Wasserfälle Möglichkeiten zu einem Süßwasserbad.

Phuket ist nicht nur Sextourismus und „Remmidemmi“! In Phuket kann man dem Wassersport so richtig frönen. Es gibt Tauchschulen wie Sand am Meer, herrliche Riffe zum Schnorcheln oder man kann sich ein Kanu mieten.

Wer lieber an Land bleiben will, kann schöne Wanderungen unternehmen oder sich auf einem Elefantenrücken durch die Plantagen tragen lassen.

Die Straße von Patong weiter in den Norden führt durch eine schöne, hügelige Landschaft, deren Abfahrten aber manchmal sehr gefährlich werden können, besonders wenn es regnet wird die Straße sehr glitschig.

Wir verließen nun die Küste und fuhren über Thalang zum Tone Sai-Wasserfall, der in mehreren Pools zu einem kühlen Bad einlud, aber schon von vielen thailändischen Kindern belagert war.

Autor: Herbert Jeckl

Am Rande des Wasserfalls waren auf vielen Stufen Hütten an einen Hang gebaut, die zu einem Restaurant gehörten. Es sah sehr interessant aus und war der richtige Ort für eine Pause, bevor es dann an der anderen Küste hinunter nach Phuket Town ging.

Phuket Town hatte nicht allzu viel zu bieten. In dieser kleinen Stadt mit ihren 50 000 Einwohnern gab es einige kleinere Tempelanlagen, wegen denen es aber nicht lohnt, extra hierherzukommen – am sinnvollsten ist es, eine Unterkunft in der Nähe der Strände zu suchen und einen Tagesausflug in die Stadt zu unternehmen.

Lohnenswert ist der Markt am Abend in der Nähe des Kreisverkehrs, da gibt es leckere Meeresfrüchte.

Wir hatten unsere Unterkunft am Nai Harn-Beach gewählt, gleich hinter dem Jachthafen.

Sonne, Strand und mehr – Der Süden Thailands, Teil 1 – Phuket

Nun wird es auch bei uns wieder schöner und wärmer und man möchte am liebsten gleich an einen traumhaften Strand entfliehen, deshalb diesmal ein Artikel über Thailands Süden mit wundervollen feinsandigen Stränden.
Wer nach Thailand reisen möchte, für den ist der Süden eine Pflichtaufgabe.
Besonders für Rucksackreisende gibt es günstige Unterkünfte in Strandnähe.

Phuket – schöne Insel mit einem üblen Ruf

Autor: Herbert Jeckl

Von Bangkok dauerte die Fahrt mit dem Zug etwa 13 Stunden, war aber ziemlich angenehm. Wir konnten sogar schlafen.

In Surat Thani hatten wir gerade genug Zeit für ein Frühstück, dann startete der Bus nach Phuket – einem der berüchtigtsten Orte Thailands. Wir hatten uns für einen ganz gewöhnlichen öffentlichen Bus entschieden und waren etwa 6 Stunden später in Phuket Town. Phuket wurde als der Ort für Sextourismus bezeichnet und gelangte so an einen schlechten Ruf. Aber die Insel hat einiges zu bieten und ist einen Besuch wert.
Mit über 800 Quadratkilometer ist sie die größte Insel Thailands.

Die Strände sind aus wunderschönem feinen, weißen Sand, einer der schönsten und trotzdem wenig besuchten dürfte der Nai Harn-Beach im Süden der Insel sein.

Autor: Herbert Jeckl

Der nächste Strand war Kata-Beach an den der Karon-Beach anschließt. Hier war es zwar immer noch ein weißer Sandstrand, aber er kam mir nicht mehr so fein vor.
Gegen den Nai Harn-Beach, war das Treiben hier schon mit einem Stadtleben vergleichbar. Auch die Orte Kata und Karon sind aneinandergewachsen und kaum
mehr voneinander zu trennen.

Während es an unserem Strand nicht mal eine Hand voll Restaurants gab, war hier alles vertreten; Steakhäuser, Fischrestaurants, Fast Food, Imbiss – nur die einheimischen Essenstände  musste man suchen. Irgendwie waren wir froh, nicht hier gelandet zu sein und nahmen lieber die hügelige Strecke in Kauf. Die Fahrt war abwechslungsreich und ging manchmal sehr steil bergauf und in engen Kehren wieder bergab, aber die Straße war schön zu fahren und meistens in Küstennähe.

Von oben ergaben sich herrliche Ausblicke auf die Strände.

Autor: Herbert Jeckl

Nun waren wir in Patong angekommen, der Metropole der Insel.

Unterkünfte, Shops, Bars und Diskotheken schießen aus dem Boden und warten nur auf zahlungswillige Kunden.
Hier herrscht das meiste Treiben der Touristen, besonders abends sind die Straßen voll mit alleinreisenden Männern und leichten Mädchen.
Wer etwas erleben will, der kommt hierher – der richtige Ort um abzufetzen.
Patong ist eine kleine Stadt, die alles an europäischer Kost bietet – von der Weißwurst bis zum überbackenen Camembert.

Nächtliche Eindrücke

Heute möchte ich euch Ayutthaya vorstellen, wie es vor der großen Hochwasserkatastrophe war.

Wir können nur hoffen, dass die starke Überschwemmung der alten Königsstadt und ihren Tempeln nicht zu sehr zugesetzt hat und dass sich die Gegend wieder von dem Hochwasser erholt.

Besonders nachts bieten sich sehr schöne Fotomotive – klickt auf diesen Link und schaut euch das Video an!

Autor: Herbert Jeckl

Ayutthaya – alte, geheimnisvolle Ruinenstadt. Unter dem beinahe vollen Mond liegt Tau auf dem Gras. Mystisch gleiten die Nebelschwaden über dem Boden dahin und steigen auf, bis sie in der Hitze der Nacht verdunsten. Nur wir sind hier. Niemand ist hier und es ist still zwischen den alten Gemäuern – fast unheimlich. Nur wenn man die Entfernung zu den anderen Tempeln kennt, kann man sich vorstellen, wie groß und prachtvoll diese Stadt wohl gewesen sein musste. Ich umrunde die steinernen Denkmäler einige Male und versetze mich in die Zeit zurück, als bei Hofe noch gesungen, getanzt und gelacht wurde. In meiner Phantasie sehe ich Frauen über den Rasen stolzieren, Könige treffen sich mit Königen von anderen Reichen, Händler bringen Waren aus fernen Ländern, feiern mit den anderen und Gaukler unterhalten sie dabei – aber das ist alles nur eine ferne Ahnung.

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Die modernen Reiseführer

 

Autor: Eva Galvan-Wagener

Heute möchte ich euch mal etwas zu den „neuen Reiseführern“ erzählen.
So wie die Digitalkamera den alten Dia- oder Negativfilm abgelöst hat, könnte auch der E-Book Reader den alten Reiseführer in Buchform ablösen.

Allen voraus dürfte Kindle von Amazon sein. Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis ist phänomenal.

Aber auch andere Anbieter haben das Potenzial dieses Marktes erkannt und rüsten nach.

Doch nicht nur die E-Book Reader sind für den Urlaub interessant. Speziell für Rucksackreisen bietet sich der Reiseführer auf der Speicherkarte an.
Inzwischen gibt es auch Reiseführer auf DVD oder CD.

Die Vorteile der digitalen Mittel liegen klar auf der Hand:

Als wir auf unserer ersten Südostasienreise unterwegs waren, hatten wir alleine schon 8 Kilogramm an Büchermaterial zu tragen. Auf einen E-Book Reader gehen locker 1000 Bücher drauf – also ein ganz großer Pluspunkt ist die Platzeinsparung und die Gewichtsreduzierung.

Speziell für Traveller, die mehrere Länder besuchen oder ihr Ziel spontan aussuchen, für die ist der Reiseführer auf Speicherkarte, DVD oder CD von Vorteil. Internetcafés gibt es mittlerweile beinahe in jeder Region.

Außerdem sind auf den digitalen Reiseführern oft Links zu interessanten Informationen eingebaut, die auf der Reise hilfreich sein können.

Der Reiseführer auf CD/DVD oder Speicherkarte bietet auch für diejenigen einen Vorteil, die ihre Reise sorgfältig zuhause planen wollen. Man kann die Fotos in guter Qualität am Computer anschauen – ausdrucken kann man, das was man braucht und das Unnötige lässt man einfach weg.

So kann man sich seinen individuellen Reiseführer zusammenstellen.

Loy Krathong in Sukhothai

Autor: Herbert Jeckl

Dieses Jahr war Loy Krathong am 12.11. – leider konnte ich dieses Jahr nicht mit dabei sein. Loy Krathong ist immer in der Vollmondnacht im November. 
Es ist eines der schönsten Feste und für mich das romantischste Fest in Thailand.

Lest mehr darüber.

Autor: Herbert Jeckl

Trotz der Menschenmassen ist es so friedlich hier.
Boote aus Bananenblättern treiben ruhig im Wasser dahin. Auch ich kaufe so ein Boot, bestückt mit einer Kerze, Blumen und Räucherstäbchen – es ist für Claudia.

Sie zündet die Kerze an und setzt es aufs Wasser. Da geht es fort, wahrscheinlich von einem Wunsch begleitet mit den Gedanken an ihren Liebsten – der so weit fort ist von ihr.
Ich sehe, wie traurig sie ist, dass er jetzt nicht bei ihr sein kann und bete, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht.

Die kleinen Boote aus Bananenblättern sind Opfergaben an Mae Khinghe, die Göttin des Wassers – ein Fest, das an Romantik und Atmosphäre nur schwer zu übertreffen ist.

Chiang Mai – freundliche Stadt im Norden

Fröhliche Menschen fahren an uns vorbei und winken. Es ist heiß und staubig und die Warterei macht müde. Immer wenn wir unsere Handzeichen geben, antworten sie mit denselben oder strecken in westlicher Manier den Daumen entgegen. Anscheinend haben sie noch nicht viele Tramper gesehen und wir sind eine Attraktion für sie. Aber mitnehmen tun sie uns nicht.

So warteten wir weiter in einer Affenhitze auf den Bus, der uns dann endlich nach Chiang Mai brachte.

Autor: Herbert Jeckl

Chiang Mai ist das Herz des Nordens. Mit etwa 200 000 Einwohnern ist die „Rose des Nordens“, wie Chiang Mai noch genannt wird, eine moderne Hauptstadt geworden. Hochhäuser lassen zum Teil die Tempel unter sich verschwinden und Holzhäuser, die einst das Stadtbild prägten, sind oft nur noch durch schmale Gassen zu erreichen. Trotzdem kann man noch in einigen der friedlichen, uralten Tempelanlagen seine Ruhe finden.

Nirgendwo sonst gibt es in Thailand ein größeres und vielfältigeres Angebot an Aktivitäten.

Das reicht von Sprachkursen über geführte Radtouren in Stadt und Umgebung, Massagekursen, Kochkursen, Trekkingtouren, …bis zu Meditationskursen in einem Kloster.

In Chiang Mai herrscht ein Überangebot an Unterkünften, das lässt die Preise purzeln. So kann man für wenig Geld eine gute Unterkunft bekommen und bei längerem Aufenthalt kann man auch in Hotels Sonderpreise aushandeln.

Chiang Mai war für uns die freundlichste und liebenswerteste Großstadt Thailands. Das Flair dieser Stadt machen ohne Zweifel die Altstadt, die Märkte und ihre Menschen aus.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Chiang Mais Altstadt gleicht einem Quadrat und ist von einem Wassergraben und einer Stadtmauer umgeben, von der allerdings nur noch Teile erhalten sind.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

 

 

 

 

 

 

In sämtlichen Himmelsrichtungen sind Tore und nur durch die konnte man früher in die Innenstadt gelangen – zum Norden das Chang Puak Gate, zum Süden das Chiang Mai Gate, zum Osten das Tapae Gate und zum Westen das Suan Dok Gate.

Autor: Herbert Jeckl

Von den etwa 80 Tempeln liegen mehr als ein Drittel in diesem Teil der Stadt. Wenn man gut zu Fuß ist, kann man die Altstadt am besten auf „Schusters Rappen“ erkunden, ansonsten ist ein Moped von Vorteil, dann kann man auch noch die außerhalb liegenden Tempelanlagen besuchen.

Innerhalb dieses Quadrats und in der Nähe außerhalb liegen auch die besten Unterkünfte, die mit ordentlichen, preiswerten Zimmern und gut organisierten Touren Chiang Mai so interessant für den Traveller machen – aber Vorsicht!

Es gibt auch andere. Nicht allen glauben und Zimmer besichtigen.

Viele Tuk-Tuk Fahrer versuchen, einen an ein Hotel zu bringen. Das ist nicht das schlechteste, wir haben in Chiang Mai gute Erfahrungen damit gemacht.

Zu warnen ist noch vor den billigen Bussen, die einen von Bangkok nach Chiang Mai befördern und ihre „Vertragshotels“ anfahren.

Wenn man übermüdet im Norden ankommt, nimmt man gerne jedes Zimmer in Kauf – und diese sind oft überteuert.

Ansonsten heißt’s Augen auf – dann wird’s schon klappen!

Was sollte alles im Rucksack sein

Autor: Eva Galvan-Wagener

Eigentlich fast gar nichts. Alles, was wir an Kosmetik, Batterien, Regenschutz, Moskitoschutz, … dabei hatten, hätten wir in Thailand auch kaufen können (meistens sogar billiger).

Wir Deutschen gehen gerne mit dem Gedanken los, dass es in anderen Ländern nichts gibt. Dem ist nicht so, zumindest Thailand, Malaysia, Singapur und Indonesien halten sehr wohl europäischen Standard.

Wir hatten auch viel zu viel dabei, aber das sind halt die Erfahrungen, die jeder selber machen muss.

Mein Tipp: Nehmt wirklich nur das persönliche und Nötigste mit.

Autor: Herbert Jeckl

Wichtig ist in meinen Augen ein guter Rucksack, da der auf einer langen Reise doch sehr strapaziert wird – es bringt euch nichts, wenn euer Rucksack gleich nach ein paar Fahrten aus den Fugen fällt und ihr nach einem neuen suchen müsst. Das macht nur schlechte Laune.

Er wird oft auf dem Dach eines Pick-ups transportiert oder im Bus im Gepäckfach untergebracht. In Südostasien geht man nicht so zimperlich mit dem Verpacken von Rucksäcken um wie bei uns, oft sind die Busse überfüllt oder man steht in Zeitdruck, da wirft man das Zeug schon mal einfach hinein. Es ist auch nicht gerade schön, wenn nach einem Regenschauer alles aufgeweicht ist – also ich halte nichts von Billigrucksäcken.

Wichtig finde ich auch ein Deckenschlafsack oder Inlay.

Autor: Herbert Jeckl

Wahrscheinlich werdet ihr mal in Unterkünften schlafen müssen, die nicht so hygienisch sind, da ist es doch beruhigend, wenn man seine eigenen Sachen dabei hat.

Von einem Mumienschlafsack rate ich ab, da es meistens warm ist und auch die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist – da schwitzt ihr euch zu Tode. Einen Deckenschlafsack könnt ihr handhaben wie ihr wollt, entweder euch einigeln oder eben als Decke.

Ganz wichtig finde ich ein intaktes Moskitonetz. Die Netze in den Unterkünften haben oft Brandlöcher oder sind zerrissen.

Moskitospray gibt es in eurem Urlaubsland billiger und besseren. Die Sprays in dem Land sind eher kein Allgemeinschutz sondern gegen die Mücken ausgelegt, die es auch in diesem Land gibt. Ich habe mit den einheimischen Mitteln gegenüber Autan & Co die besseren Erfahrungen gemacht.

Zum Glück braucht man seit dem Zeitalter der Digitalkamera nicht mehr an die vielen Filme denken, die man früher mitschleppen musste.

Nun seid ihr schon fast bereit für die große Reise.