Der letzte Tag in Luang Prabang

Abschied von Luang Prabang

Nachdem wir uns von den Strapazen des letzten Tages erholt hatten, fingen wir gleich mit einem deftigen Mittagessen bei unserem Chinesen gegenüber an. Danach noch einmal eine Tour durch die Stadt und am Abend bewunderten wir noch einmal einen schönen Sonnenuntergang in unserem Freiluftrestaurant am Mekong.

Luang Prabang

Ich liebe diese Stadt und es tut mir weh sie zu verlassen – mit dem Gedanken, dass ich vermutlich nie wieder hierher zurückkehren werde.

Alles weitere über Laos wirst du hier erfahren!

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Jacko
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Die Pilgerstätte Tham Thing

Impressionen einer Bootstour auf dem Mekong zur Pilgerstätte Tham Thing

Wir wollten zur Höhle Tham Thing, die nur mit einem Boot erreichbar war. Zum Glück musste man sagen – die Bootstour auf dem Mekong war unbeschreiblich schön, auch wenn das laute Geräusch des Motors manchmal störte.
Wir hatten uns extra für ein normales Boot entschieden, die Motoren der Speedboote machen noch mehr Krach.

Wie die Tour auf dem Fluß verlief, könnt ihr in dem Video sehen.

Tham Thing Höhle

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Impressionen aus Luang Prabang

Luang Prabang – Ein Highlight von Laos

Lehne dich zurück und genieße die Eindrücke von Luang Prabang. Diese Stadt – oder besser gesagt – diese Gegend war ein absolutes Highlight für mich. So viele emotionale Momente gab es auf meiner 6 Monate langen Reise sonst nirgendwo.

Luang Prabang

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Tham Thing, die Höhle am Fluss

Tham Thing

Gläubige pilgern nach Tham Thing und stellen ihre Figuren auf.
Immer mehr verschwanden in der Vergangenheit, gestohlen von Trophäenjägern – meistens waren es Touristen. Zum Schutze gegen diesen Frevel haben sich einige Menschen auserkoren, dieses Heiligtum vor Dieben und Schändern zu schützen und zu bewachen. In der Nähe von Tham Thing wurden schon mehrere Tote gefunden und bei ihnen die Buddha-Figuren, die danach wieder an ihren rechtmäßigen Platz gebracht wurden.
Niemand weiß wer es war und niemand will sie je gesehen haben, auch nicht die Polizei, und doch weiß jeder, dass es sie gibt – die Wächter des Heiligtums.

Tham Thing

„Dann hieß es, unser Land sei gefährlich für die Touristen und die Grenzen wurden wieder geschlossen“, wusste ein Einheimischer zu berichten.

…und Laos blieb mit sich allein – abgekapselt von der Zukunft und der anderen Welt.

Wenn man schon in die Fremde reist, sollte man die Kulturen und Heiligtümer anderer Völker respektieren und nicht zerstören, erscheint es einem auch noch so unsinnig. Schließlich ist man zu Gast in diesem Lande.

Unserer Meinung nach hatten die Räuber ihre gerechte Strafe erhalten, wir finden es gut, dass es diese Wächter gibt.

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Jacko
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Mit dem Boot unterwegs auf dem Mekong

7.00 Uhr und der Wecker klingelte. „Oh Mensch. Ich dachte, wir hätten Urlaub“, stöhnte Claudia.

Ich stand auf und schaute aus dem Fenster. „Also, mit schönen Fotos wird es wohl nichts. Es ist alles trüb und grau. Meinetwegen können wir ruhig noch liegen bleiben. Ich habe auch noch keine Lust.“

In dieser Gegend ließ sich die Sonne viel Zeit wie alles in Laos. Mit einem schlechten Gewissen, weil wir unseren irischen Freund versetzten, blieben wir liegen und machten uns erst gegen 11.00 Uhr auf den Weg zur Anlegestelle.

„Ich glaube, um diese Zeit finden wir keine Interessenten mehr, die mit uns das Boot teilen wollen“, sagte ich zu Claudia.

Nach einigem hin und her hatten wir einen fairen Preis ausgehandelt. Schließlich würde der Bootsmann an diesem Tag auch keine neuen Kunden mehr bekommen.

Tham Thing22aWir reden nicht viel auf der 25 Kilometer langen Bootsfahrt. Wir lassen die Eindrücke auf uns wirken und genießen die Ruhe und den Frieden in dieser herrlichen Natur, die so abgeschieden von der Welt scheint. Links und rechts an den Ufern spielen Kinder und winken uns zu. Wir sind wieder in der Nähe eines Dorfes und bald steigen wir aus.

Ban Sang Hay war ursprünglich mal ein Töpferdorf, von Töpferarbeiten war allerdings nicht mehr viel zu sehen. Die Frauen haben sich eher den Webarbeiten gewidmet und die Männer ganz anderen Dingen. Böse Zungen behaupten, das ganze Dorf brenne Schnaps, den traditionellen Reisschnaps Lau Lao.

Luang Prabang

Aber an diesem Tag ließ ein anderes Ereignis die Arbeit für eine Weile ruhen. Ein blondes europäisches Kind sorgte für Aufruhr und ließ das ganze Dorf zusammenkommen. Alle wollten den Jüngling beim Spielen mit den eigenen betrachten – während andere Kinder für den Lebensunterhalt sorgen mussten. Ja, ja – das Leben ist manchmal einfach nicht fair.

Luang Prabang

Bei unserem Rundgang im Dorf fiel uns auf, dass alles sehr aufgeräumt und sauber hier war – kein Müll neben den Häusern, kein Schrottplatz im Dorf. Da könnte sich die Hauptstadt eine Scheibe abschneiden. Unsere Fahrt ging weiter, noch etwa 15 Minuten waren es bis zur Höhle.

„Gut, dass wir später gefahren sind“, unterbrach ich das Schweigen.

„Siehst du, das hast du nur mir zu verdanken. Jetzt hast du wenigstens einen blauen Himmel für deine Fotos.“

Natürlich dachte ich an meine Fotos, aber ich dachte auch an den Iren, der genauso gern fotografierte wie ich. Es tat mir Leid für ihn und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil wir ihn versetzt hatten – das war eigentlich so gar nicht unsere Art.

Luang Prabang

Ruhig gleiten wir immer weiter den Fluss hinauf. Links und rechts umgeben uns malerische Kalksteinfelsen – nicht so bizarr und verwegen wie in Vang Vieng aber durchaus interessant. Die Fahrt wird nun immer schwieriger, die Strömung wird stärker und der Fluss hat einen niedrigen Wasserstand.
Immer wieder ragen scharfkantige Felsbrocken heraus und zwingen den Bootsmann, die Seite zu wechseln – und dann sehen wir sie… eine der Pilgerstätten von Laos.

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Jacko
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Die Umgebung von Luang Prabang

Tja, was gibt es über die Umgebung von Luang Prabang zu berichten. Die Umgebung wird geprägt von herrlichen Gebirgszügen, malerischen Flussläufen, versteckten Wasserfällen, kleinen Dörfern – einfach Natur pur.

Luang Prabang - Umgebung

Luang Prabang - Natur

Die Suche nach dem Wasserfall

„Aber diesmal nehmen wir ein Moped und kein Fahrrad“, forderte Claudia, „die Gegend ist ganz schön hügelig und wir haben ja eine ganz schöne Strecke vor.“

Das war gar keine Frage, wir wollten zu einem Wasserfall, dem Tat Kuang Si. Der sollte 29 Kilometer in südlicher Richtung liegen. Im Übrigen hätten wir am heutigen Tag unseren schriftlichen Reiseführer am liebsten weggeworfen.

„29 Kilometer in den Süden, was ist denn das für eine Beschreibung. Können die nicht die Straßennummer angeben“, fauchte ich wütend. So fuhren wir auf der einzigen Straße, die Richtung Süden führte – und fuhren und fuhren…

„Sag mal, wir müssten doch schon längst da sein“, sagte Claudia. „Laut Tacho sind wir 34 Kilometer gefahren.“

Schon 34 Kilometer von Luang Prabang entfernt und wo wir waren, da war alles andere nur kein Wasserfall. In einem kleinen Dorf aßen wir ein wenig und versuchten nach dem Weg zu fragen.

Tat Kuang Si? Tat Kuang Si?“ fragte ich immer wieder und zeigte in Richtung der Berge. Erst schauten sie mich nur erstaunt an, aber dann zeigten sie in die andere Richtung – in die von der wir kamen, aus Luang Prabang. Wir glaubten, sie hätten uns nicht verstanden und fuhren noch ein Stück weiter.

Immer wieder trafen wir vereinzelt auf Menschen, die sich eine Pause gönnten. Hier sah man wie rückständig Laos doch war. Frauen trugen schwer beladene Tragegestelle mit Brennholz kilometerweit in ihr Dorf – und das Tag für Tag – während zuhause die Wasserbüffel vor der Hütte lagen.

Luang Prabang - Arbeit

Da würde es schon noch andere Möglichkeiten geben. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Laoten nach dem Motto lebten: ‚Das war schon immer so, warum soll man es jetzt ändern‘.

Luang Prabang - Frauen

„Das hat keinen Zweck“, meinte Claudia. „Die verstehen uns nicht und weiterfahren brauchen wir auch nicht. Das sind bestimmt noch mal 10 Kilometer bis zu den Bergen dort hinten.“

Am liebsten wäre ich schon weitergefahren. Dort hinten waren die Dörfer, die uns auf der Herfahrt mit so einer herrlichen Atmosphäre begrüßt hatten. Aber dafür war es zu spät, das wären sicher noch 50 Kilometer gewesen. Also machten wir uns auf den Rückweg. An einer Abzweigung sahen wir einen Mann und versuchten es wieder, vielleicht hätten wir ja doch noch Glück.

Tat Kuang Si? fragten wir wieder und zeigten ihm unseren Reiseführer. Er sprach ein wenig Französisch, aber auch er zeigte zurück nach Luang Prabang.

„Hotel Phousy, la gauche!“ sagte er immer wieder und zeigte mit den Armen.

Das hieß, am Hotel Phousy müssten wir links fahren. Und das taten wir dann auch. In die Stadt hinein und am Hotel links und siehe da; das schien uns der richtige Weg zu sein. Aber wie gesagt, wir waren zu spät dran, so machten wir uns auf den Weg zu einem Ziel in der Nähe – auch vom Reiseführer empfohlen. Und auch dieses war nicht mehr da, wo es sein sollte.

Das Seidendorf Ban Phanom.

‚Am Flughafen vorbei und gleich danach…‘ hieß es laut Reiseführer. Weit gefehlt. Wir fuhren am Flughafen vorbei und dann den einzigen Weg, der weiterführte, bis ein breiter Fluss unsere Fahrt beendete. Dort war zwar ein kleines Dorf, aber das hatte mit Webarbeiten nichts zu tun. Wir versuchten es auch noch an einem abenteuerlichen schmalen Pfad, aber auch hier – Fehlanzeige. Das einzige, was wir entdeckten, waren einige Büffel, die über das Flugplatzgelände spazierten und wir verglichen die Wechselkurse, aber die waren in der Stadt noch günstiger.

„So, jetzt fahren wir da hin, wo wir sicher sein können, dass es das auch gibt“, sagte Claudia genervt und zeigte auf die goldene Kuppel eines Wat.

Es müsste der Wat Tauhai gewesen sein, der auf einem kleinen Hügel steht und einen wunderbaren Ausblick über die Umgebung erlaubt. Leider konnten wir nur einige Blicke durch die Fenster werfen, er wurde gerade renoviert. Aber er schien sehr interessant zu sein, schöne Fresken zierten die Wände. Claudia schaute sich noch ein wenig um, während ich einen sehr interessanten Menschen kennen lernte.

„Hallo, woher kommst du?“ fragte ich.

„Aus Irland.“

Bist du länger unterwegs?“

„Seit 8 Monaten. Die letzten 6 Jahre lebte ich in Australien und jetzt bin ich wieder auf dem Weg nach Hause.“

Nach Hause? Kann man sagen, wo sein Zuhause ist, wenn man 6 Jahre woanders lebt. Er konnte es. Claudia kam wieder von ihrer Besichtigung zurück.

„Da unten muss irgendwo das Dorf sein, erklärte mir jemand“, sagte sie.

„Was für ein Dorf sucht ihr?“ fragte der Ire.

„Ach, so ein Seidendorf. Im Reiseführer stand am Flughafen vorbei…“, erklärte ich.

„Ich glaube wir haben denselben Reiseführer, ich habe es auch nicht gefunden.“

„Na, das beruhigt mich doch. Ich dachte schon, wir sind zu blöd, um es zu finden“, sagte Claudia zynisch.

„Aber da unten ist es wirklich“, stimmte der Ire zu. „Kaum 10 Minuten von hier. Wie seid ihr hier?“

„Mit dem Moped.“

„Da habt ihr das richtige Fahrzeug genommen, ich bin mit dem Fahrrad da.“

„Tja, da haben wir’s etwas einfacher“, grinste ich. „Wir sehen uns bestimmt noch, so groß ist Luang Prabang ja nicht.“

So fuhren wir weiter zu diesem Seidendorf, doch was wir fanden, hatte den Weg nicht gelohnt. Einige Stände, an denen Baumwoll- und Seidenstoffe verkauft wurden und eine Markthalle mit einem ähnlichen Angebot. Ob es hier billiger ist als in Luang Prabang, das bezweifle ich, denn erfahrungsgemäß sind die Waren auf den täglichen Märkten günstiger, als in Dörfern, wo die Ware als Spezialität gilt.

Wieder zurück in Luang Prabang gingen wir hinunter zum Fluss. Wir wollten uns noch über die Boote informieren, die zur Höhle Tham Thing fuhren.

„Na, auch wieder zurück?“

Der Ire hatte das Gleiche vor wie wir.

„Möchtest du auch zur Höhle?“ fragte Claudia.

„Ja. Ihr auch? Dann können wir uns ja ein Boot teilen“, schlug er vor.

„Gut. Wann sollen wir uns treffen?“

„Am Morgen ist die Sonne am besten, um schöne Bilder zu machen“, sagte er rasch. „Um 7.00 Uhr?“

Aber da starrte er nur in Claudias erschrockene Augen.

„Das kenn‘ ich doch von irgendwoher. Geht’s auch um acht?“

„Okay, um acht. Dann bis morgen.“

Langsam geht wieder die Sonne hinter den Bergen unter. Der Himmel verfärbt sich und entlockt uns einen bewundernden Seufzer. Wir stehen am Mekong und schauen hinüber – warten bis sie völlig verschwunden ist und der farbenprächtige Himmel hinter einer samt blau schimmernden Decke verschwindet.

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Ein Abend in der Disco …

… und der Morgen danach

„Ach komm schon Claudia, jetzt geh‘ schon mit mir in die Disco“, bedrängte ich sie.

„Nein, ich habe keine Lust. Da kannst du doch alleine gehen.“

„Alleine traue ich mich nicht, da drinnen ist es kuhdunkel.“

„Was ist es da? Kuhdunkel?“ Claudia starrte mich fragend an. „Ist das wieder so ein Ausdruck aus deinem Hilltribe-Dialekt?“ tretzte sie mich.

„Von was?“

„Von deinem Hilltribe-Dorf? Du kommst doch vom Land, oder? Brochenzell! Wo war denn das noch mal?“

„Ach ja! Weil Ravensburg ja so eine große Stadt ist!“

„Immerhin eine Stadt.“

„Na, was ist jetzt? Kommst du jetzt mit?“

„Na ja, einen Jungen vom Land kann ich wohl schlecht alleine gehen lassen.“

Nach unserer angeregten Diskussion über Stadt und Land hatte sich Claudia doch überzeugen lassen, dass es besser wäre, mich zu begleiten.

„Aber nicht lange“, fügte sie sofort hinzu.

Es war wirklich so dunkel dort drinnen, dass man sich nur langsam nach vorn tasten konnte. Der Schuppen war randvoll mit einheimischen Menschen, wir bekamen nur noch einen Stehplatz an einem Pfosten im Raum.

Die Band spielt harte Rockmusik aus Laos, nichts aus den Charts. Die Laoten sind ein tanzfreudiges Volk, sobald die Musik anfängt strömen alle auf die Tanzfläche und flippen eifrig umher.
Erst wenn die Band wieder eine Pause macht kehren sie zu ihren Plätzen zurück und trinken meistens Bier – und sie trinken viel und schnell.

Ich wunderte mich schon ein wenig über das Land, das zu den zehn ärmsten der Welt gehören sollte. Die meisten der Gäste waren mit Mopeds oder Autos gekommen. Fast alle tranken Bier, obwohl das für laotische Verhältnisse nicht gerade billig war. Bei vielen konnte man deutlich sehen, dass es nicht das einzige Bier war. Und dann kam etwas Merkwürdiges für mich. Fast pünktlich zu Mitternacht sprangen auf einmal alle auf, auch wenn bei manchen das Glas noch fast voll war, und strömten ohne zu nörgeln nach draußen – Zapfenstreich! Plötzlich waren wir die einzigen. Ich trank noch gemütlich aus und dann gingen auch wir.

Der Mann an der Rezeption unseres Hotels hatte uns gefragt, ob wir das Zimmer nehmen wollten, weil es zur Seite der Diskothek liegt. Aber so war das egal, wir waren eh immer die letzten, die schlafen gingen.

Viel schlimmer war der nächste Morgen. Irgendwelche Parolen, die lauthals über Lautsprecheranlagen in der Stadt verkündet wurden, weckten uns in aller Herrgottsfrühe auf. So waren wir früh genug dran, um uns auf den Weg in die Umgebung zu machen.

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Sehenswertes in Luang Prabang

Dieser Tag wurde den Sehenswürdigkeiten der Stadt gewidmet. Durch unsere vielen Besichtigungen in Thailand sind wir etwas ‚Tempelmüde‘ geworden, aber wenn man schon mal da ist, gehören einige Besuche zum Pflichtprogramm.

Luang Prabang - Königspalast

So zum Beispiel das Museum Ho Kham, der ehemalige Königspalast. Leider war er geschlossen und wir konnten ihn nicht besichtigen. Es soll aber lohnenswert sein, dort befindet sich eine Sammlung sehr wertvoller Kunstschätze. Allen voran die wertvolle Buddha Statue Pha Bang, die der König von Angkor vor langer Zeit als Geschenk übergab. Außerdem gibt es riesige, mit Schnitzwerk verzierte Elefantenstoßzähne zu sehen, sowie von Khmer angefertigte Buddha Figuren und Buddha Figuren im Luang Prabang-Stil.

Wat Xieng Thong dürfte die eindrucksvollste Tempelanlage der Stadt sein. Sie liegt direkt am Mekong, nicht weit von der Stelle, wo der Nam Khan hineinfließt. Herrlicher nordlaotischer Architekturstil mit wunderschöner Schnitzerei und aufwändiger Mosaikarbeit.

Sehenswert wären auch noch Wat Sene für sein reich verziertes Golddekor oder Wat Xieng Mouan mit seinen schönen Skulpturen im Innenraum, aber wie gesagt, wir waren von den thailändischen Tempeln noch genügend gesättigt. So gingen wir nur noch zum Wat Phou Si, dem höchstgelegenen Wat auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges. Aber da ging es uns mehr um die herrliche Aussicht in die Umgebung.

Luang Prabang - Phou Si

Wer Mitte April in der Gegend ist, sollte sich die Zeremonie zum laotischen Neujahr nicht entgehen lassen.

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Das Land der 1000 Regenschirme

Luang Prabang - Mönche

Elefanten sind auch hier inzwischen zu einer Seltenheit geworden, aber immer wieder trafen wir Mönche unter Regenschirmen versteckt, die sie vor der herunter brennenden Sonne schützten.

Auf den Märkten ging es ruhig und gemächlich zu. Sie waren lange nicht so bunt und vielfältig wie in Thailand. Meistens waren es Essensmärkte oder einige Stände mit Haushaltswaren. Touristenkitsch wie in Chiang Mai gab es hier nicht, dafür aber farbenprächtige Stoffe und schön gearbeitete Silberwaren.

Luang Prabang - FrisörAuch der Frisör ließ durch unsere Anwesenheit keine unbegründete Hektik aufkommen. Freundlich willigte er ein, als wir fragten, ob wir ihn bei der Arbeit fotografieren dürften.
Für die Kinder hatten wir Bonbons und Luftballons eingekauft. Zurückhaltend nahmen sie die kleinen Geschenke entgegen und bedankten sich mit einem Lächeln.

Luang Prabang - Markt

Es war wieder Zeit, etwas Essbares zwischen die Zähne zu bekommen. Und wenn wir nun schon mal auf dem Markt waren, konnten wir unser Abendessen auch hier abhalten. Es gab zwar nicht so viel Auswahl wie in Thailand, aber die Hähnchenschlegel lachten einem entgegen – und ich war mir ziemlich sicher, dass die nicht von hochgepäppelten Tieren stammten, sondern von frei laufendem Federvieh. Zum Dessert gab es dann eine saftige Melone und eine herzhaft erfrischende Ananas.

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Erlebnisse in Luang Prabang

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Hoch über der Stadt leuchtete Phou Si in vollem Glanze auf uns herab.

Die Jumbos standen schon an der Bushaltestelle bereit und brachten uns zu den Gästehäusern. Schon bei der Fahrt durch die Stadt wusste ich, dass es hier viel interessanter sein würde als in Vientiane.

Es war nicht einfach, ein geeignetes Gästehaus zu finden. Die wenigen günstigen Unterkünfte waren schnell vergriffen, so mussten wir für die erste Nacht nehmen, was wir bekommen konnten.

Die Wände sind so dünn, dass wir Angst haben, der Gast über uns könnte hindurch fallen bei seinem Getrampel, das er frühmorgens veranstaltet.
Anscheinend hat der nichts Besseres zu tun, als um 7.00 Uhr seine Joggingrunden im Zimmer zu drehen.
Unsere Betten haben enorme Sprungfedern, vielleicht sollten wir sie mal aktivieren und an der Decke oben anklopfen.

Man brauchte viel Überwindung, um auf die Toilette zu gehen oder zu duschen – alles war ein Gemeinschaftswesen und ziemlich versifft. Für uns hieß es nur ‚nichts wie raus!‘

Autor: Herbert Jeckl

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Als Erstes mieteten wir ein Fahrrad und schauten uns nach einer neuen Bleibe um. Geduld war angesagt. Im zentral gelegenen Rama Hotel war noch alles belegt; Check-out war um 12.00 Uhr, so hatten wir noch eine Chance.

Beim dritten Anlauf klappte es dann, wir hatten ein Zimmer – schön, groß, sauber, mit Warmwasser, für den gleichen Preis, den wir für unser schäbiges, kleines Zimmer zahlten. Jetzt hieß es schnell sein. Es war 11.30, ab 12.00 Uhr könnte man uns eine weitere Übernachtung berechnen.

„Was? Sie ziehen schon aus?“ fragte die Betreiberin des Gästehauses, die eigentlich ziemlich freundlich war. Wahrscheinlich war sie sich über den schlechten Zustand ihres Etablissements gar nicht bewusst.

Zwei Kinder interessierten sich sehr für uns und wollten uns helfen, das schwere Gepäck auf dem Rad zu verstauen.

Da wir unser Zimmer nun hatten, konnten wir gut gelaunt mit dem Fahrrad auf Entdeckungstour durch die Stadt ziehen. Aber zuerst noch eine Stärkung in dem gegenüberliegenden Lokal. Die Gastgeber waren Chinesen und das Essen war vom Allerfeinsten. Huhn mit Pilzen und Gemüse in einer süßsauren Soße – ganz nach meinem Geschmack.

Dann ging es aber los – Sideseeing in Luang Prabang! Genau wie für Vientiane reicht auch hier ein Fahrrad völlig aus.

Zuerst mussten wir zur Polizei, um uns in der Provinz anzumelden. Die war gleich neben unserem Restaurant. Es dauerte nicht lange und kostete auch nichts. In manchen nördlichen Provinzen braucht man eine Reiseerlaubnis. Nach Mitteilung der Polizei dient es der eigenen Sicherheit sowie zur Information, wie viele Fremde sich derzeit im Gebiet befinden.

Zuerst waren wir über diese Einrichtung nicht sehr begeistert, aber im Nachhinein fanden wir es gar nicht schlecht. Wenn jemand vermisst wird, kann man über die Polizei erfahren, ob und wann diejenige Person in dieser Gegend war. Außerdem kann die Polizei über Unruhen in den angrenzenden Regionen informieren und von einer Weiterreise abraten (schon in Vang Vieng wie auch hier berichtete man von Unruhen in der Umgebung um Phongsaly). Und zum Dritten hat der Gesetzeshüter eine gewisse Kontrolle über eventuelle „schlimme Finger“ unter den Touristen.

Auf unserer Stadtrundfahrt erfuhren wir, warum Laos heute „das Land der 1000 Regenschirme“ und nicht mehr „das Land der 1 000 Elefanten“ genannt wird.

Warum – das erfahrt ihr in meinem nächsten Artikel …

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Jacko
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