Ko Phi Phi – Urlaub günstig und schön

Autor: Eva Galvan-Wagener

Der Rückweg im Dunkeln wurde zu einem kleinen Abenteuer, jede Menge Krebse rannten am Strand entlang und wir mussten über Felsen klettern, wenn wir nicht den längeren Weg durch den Wald nehmen wollten. Natürlich hatten wir keine Taschenlampe dabei.
Am nächsten Tag waren wir schon wieder sehr früh unterwegs zu unserer neuen Unterkunft etwas näher zum Dorf hin. Hier war es nur halb so teuer, dafür aber auf einer bewaldeten Anhöhe in sehr einfachen Bungalows, in denen man nicht einmal gerade stehen konnte.
Toilette und Dusche war außerhalb und in der Dunkelheit nicht gerade leicht zu finden. Dafür war unterhalb der Anlage eine wunderschöne Bucht mit einem gemütlichen Restaurant, das die Idylle der Insel widerspiegelte.

Auf Entdeckungsreise

Heute wollen wir die Insel entdecken und uns die Gegend mal von oben anschauen. Ein schmaler Pfad führt hinauf zu den Gipfeln der Insel. Wir sind nicht die einzigen, die von dort die Sonne untergehen sehen wollen.
Ein wunderschöner Blick über die Lo Dalam Bay und die Ton Sai Bay belohnt uns für die Anstrengung.
Ein herrliches Motiv für Fotografen.

Autor: Herbert Jeckl

Wir warteten nicht, bis die Sonne hinter den Hügeln verschwunden war und machten uns auf den Rückweg. Das Dorf war voll von Bars, aus denen laute Musik dröhnte. Dass die Leute, die hier übernachteten einen ruhigen Schlaf fanden, bezweifelten wir. Wir waren froh, ein Stück weiter weg zu wohnen.
Trotzdem hatten wir am nächsten Morgen gleich neuerlich einen Unterkunftswechsel in Richtung des Dorfes vollzogen.
Unser Tauchkurs begann an diesem Tag und wir wollten nicht jeden Morgen so weit laufen. Wir ließen uns in einem netten Bungalow im Phi Phi Andaman Resort nieder, von hier aus war das Dorf auf einem bequemen Weg in 15 Minuten zu erreichen.

„Ist das nicht Sanae und David“, stutzte Claudia. Sie hatte recht, es waren die beiden. Inzwischen hatten sie auch uns gesehen und winkten uns zu.
„Seid ihr also doch gekommen“, freute sich Sanae und mir fuhr wieder ein Ruck durchs Herz. „Dann können wir ja später essen gehen.“
Irgendwie freute ich mich, sie wiederzusehen und irgendwie tat es weh. Wir gingen mit ihnen zum Italiener und in die Reggae-Bar, der Abend wurde lustig und sehr schön.
Am nächsten Tag kam sie alleine zu unserem Bungalow. Auch ich war alleine. Claudia war nach unserem Tauchkurs noch im Dorf geblieben.
Wir redeten lange über ihre Pläne und ich hörte aus ihren Worten, das sie nicht wusste, was in nächster Zukunft mit ihr geschehen sollte.
So verging die Zeit bis zum Ende unserer Inseltage. Nach dem Tauchkurs trafen wir uns meistens zum Essen und zogen zu viert durch die Restaurants.
Und wieder hieß es Abschied nehmen – zum dritten Mal und wohl auch zum endgültigen Mal.

Good-bye Ko Phi Phi – Good-bye Sanae!

Auf zur nächsten Insel – die Geheimnisse von Ko Phi Phi

Autor: Herbert Jeckl

Kaum waren wir mal einen Tag lang wieder in einer Stadt gewesen, zog es uns auch schon auf die nächste Insel. Claudia war zu einer richtigen Inselhüpferin geworden. Ihr Blick ging so sehnsüchtig hinaus aufs Meer, dass wir uns entschieden hatten, auch noch nach Ko Phi Phi zu gehen.

Kaum hatten wir auf der Insel angelegt, begann der Kampf um die Unterkunft.
Hier herrschten andere Gesetze als auf dem Festland.
„Du bleibst beim Gepäck und ich schaue nach einer Hütte“, schlug Claudia vor. Mit ihr hatte ich schon die perfekte Reisepartnerin gefunden. Sie nahm gerne die Dinge selbst in die Hand und kümmerte sich auf unserer Tour meistens um die Unterkünfte. Sie konnte auch besser um den Preis feilschen und hatte ein glücklicheres Händchen in Bezug auf Sauberkeit und Geruch im Zimmer. Ich nahm es da nicht so genau. Für mich waren manche Zimmer gut genug, die für sie inakzeptabel waren, weil sie „müffelten“ oder zu schmutzig waren. Ich war froh, dass sie die Zimmersuche übernahm, wir fuhren meistens gut damit.

 

So saß ich bei einem kühlen Bier und passte auf das Gepäck auf, während Claudia von einer Bungalowsiedlung zur anderen hetzte.
Früher waren wir immer zusammen, mit dem Gepäck auf dem Rücken, losgezogen, aber es nervte schon gewaltig, immer den schweren Rucksack mitzuschleppen.
Nach einer Stunde kam Claudia erschöpft zurück.

„Ich habe einen Bungalow, aber es ist ein ganzes Stück zu laufen und billig ist er auch nicht gerade – 500 Baht.“

Das sind die Gesetze auf Ko Phi Phi; die meisten Hütten in Nähe der Inselstadt sind von denen vergriffen, die schon seit ein paar Tagen hier sind. So bleiben einem nur die weiter entfernteren Hütten. Man mietet sich für eine Nacht ein, um am nächsten Tag nach einer anderen Unterkunft zu sehen. Die Vermieter der Hütten wissen natürlich von der Not der Touristen. Wer so weit nach hinten kommt, hat keine andere Hütte bekommen – und das lassen sie sich teuer bezahlen.

Autor: Herbert Jeckl

Wir mussten bis Long Beach wandern. Wir hatten einen sehr schönen weißen Sandstrand, aber die Unterkunft war weit von der Stadt entfernt.

Trotzdem waren wir neugierig auf die Stadt und machten uns nach einer kurzen Badepause gleich auf den Weg dorthin. Das gab uns auch gleich Gelegenheit nach einer anderen Hütte zu suchen.

Der Weg entlang des Ufers war sehr schön und manchmal hielten wir zu einem kurzen Bad. Nun war es Urlaub pur.

Autor: Herbert Jeckl

Die Stadt war voll mit Touristen und mit allem, was es für den Tourismus gab. Souvenierläden, Restaurants und Tauchschulen.

Auch wir wollten einen Tauchkurs machen und liefen von einer Tauchschule zur anderen, um die Seriosität und den Preis zu vergleichen. Schließlich wollten wir unser Leben nicht jedem „selbst ernannten Tauchlehrer“ anver-trauen, es sollte ja immerhin 18 Meter unter die Wasseroberfläche gehen.

Unsere Kriterien waren: Deutschsprachig wegen der theoretischen Prüfung, billig, sympathisch und gut – und es sollte auch kein Crash-Kurs sein.

Die Schulen waren alle billiger als in Krabi oder Phuket, bei denen wir schauten.  Den besten Eindruck auf uns machte die Barracuda-Tauchschule. Wir bekamen dort den besten Preis und einen sympathischen deutschen Tauchlehrer namens Ralf, der fast aus unserer Gegend kam – er war aus Saulgau. Außerdem ging der Kurs über 5 Tage und beinhaltete 3 Tauchgänge, das war genau das richtige für uns.

Hier im Dorf gab es hervorragende Restaurants, die zwar – genau wie in Krabi – westlich orientiert waren, aber mit Meerestieren und herrlichen Saucen den Gaumen verwöhnten.

In vielen Gegenden Thailands kennt man nur die scharfe Chilisauce zu Garnelen, Muscheln und Krabben, hier gab es Pfeffer/Zitronensauce oder auch Tomatensauce mit Knoblauch dazu.

Thailand – der Süden und meine Erfahrungen am Rai Leh Beach

In der Nacht wanderte ich von einer Strandbar zur anderen. Ich unterhielt mich lange Zeit mit einem Deutschen, der nur zufällig hier gelandet war.
Ihm hatte es so gut hier gefallen, dass er das letzte Boot zurück verpasst hatte und nun am Strand übernachten wollte. Eine Einladung in meinen Bungalow wollte ich ihm nicht machen, es gab genügend „schräge Vögel“ hier, auch wenn er nicht die-sen Eindruck auf mich machte.
Wir saßen lange, tranken und redeten viel. Es wurde spät in dieser Nacht – sehr spät.

Autor: Herbert Jeckl


Ich habe wohl wieder einmal den Fehler meines Lebens gemacht.
Schon den ganzen Tag laufe ich von Rai Leh East zu Rai Leh West und suche nach Sanae. Immer wieder frage ich im vollbesetzten Coco Bungalow, ob nicht eine Nachricht für mich da sei und schaue am Infobrett – aber es ist nichts da.
Was wird wohl Claudia jetzt in Phuket machen? Hoffentlich geht es ihr gut.
Ich fühle mich immer noch miserabel, dass ich sie alleine gelassen habe – wegen einer Japanerin, die ich nur von einer 3-Tage-Tour her kenne, und die nun nicht einmal da ist.

„Hi, Jacko!“, rief mich eine weibliche Stimme aus meinen Gedanken. Es war Sanae.
„Bist du also tatsächlich hierher gekommen“, sagte sie ungläubig.
„Klar, ich habe doch gesagt, dass ich am 19. Hier sein werde“, erwiderte ich meines Versprechens bewusst. Schließlich war ich am richtigen Tag hier, sie erst einen Tag später – aber das war in Anbetracht des langen Weges schon okay.
Mich störte etwas anderes viel mehr. Weiterlesen

Thailand reisen – der Süden und Krabi

Alleine auf dem Weg nach Krabi

Autor: Herbert Jeckl

Claudia hatte es in unserer kleinen Hütte in Phuket so gut gefallen, dass sie noch einen Tag länger bleiben wollte. Ich dagegen wollte unbedingt gehen, ich hatte mich damals in Saigon zum morgigen Datum mit Sanae am Rai Leh Beach East verabredet und ich wollte mein Versprechen auf alle Fälle einlösen.
„Wir können uns ja in Rai Leh wieder treffen“, schlug Claudia vor. „Wo habt ihr euch verabredet?“
„Im Coco House, da sollen die Bungalows am billigsten sein und gut.“
„Na, dann treffen wir uns doch dort. Und wenn etwas nicht klappt, lässt du eine Nachricht dort.“
Ich glaubte, Claudia war ganz gerne mal eine Zeit lang alleine unterwegs. Wir saßen uns ja auch schon einige Wochen auf der Pelle. Ein bisschen mulmig war mir schon zu Mute, wir trennten uns zum ersten mal seit dem Beginn unserer Reise. Irgendwie hatte ich so eine Angst, dass wir uns verpassen könnten und irgendwie hatte ich ein flaues Gefühl, weil ich Claudia alleine ließ. Weiterlesen

Ko Phi Phi – Inseltraum für Rucksackreisen

Autor: Herbert Jeckl

Ko Phi Phi ist abenteuerlich und wild mit steilen, zerklüfteten Hügeln und dichtem Dschungel – aber auch romantisch und schön, mit langen, weißen Sandstränden,
die weit ins Meer hineinführen.
Unzählige Kokospalmen säumen die Strände und spenden Schatten und das klare blau und grün schimmernde Wasser lockt zu einem Bad.
Ko Phi Phi ist Party, Spaß und Tauchen – aber auch Ruhe und Erholung in verträumten Buchten und auf einsamen Dschungelpfaden.

Autor: Herbert Jeckl


Wer in den Süden von Thailand reisen möchte, findet auf Ko Phi Phi einen wunder-schönen Platz. Auch Familien mit Kindern können sich auf dieser Insel erholen, da es
hier keinen Verkehr gibt. Hier erledigt man das meiste zu Fuß oder mit den sogenannten „Taxibooten“, die einen zu den verschiedenen Stränden befördern.
Long Beach war für mich der schönste Strand auf dieser Insel, dafür lag er am weitesten von dem Dorf entfernt.

Das Wasser ist wunderschön und die Strände führen weit und flach ins Meer hinein – deshalb auch für Kinder geeignet.
Weiter draußen ist das Paradies für Taucher, die wunderschöne Korallenriffe entdecken können. Auf der Insel kann man nach meinen Erfahrungen gute Tauchkurse zu einem akzeptablen Preis belegen.

Wer die Ruhe bevorzugt, sollte sich eine Unterkunft abseits der Stadt suchen und die Wanderung dorthin in Kauf nehmen – es gibt doch die ein oder andere Veranstaltung, bei der es nicht gerade leise zugeht.

Auf alle Fälle ist Ko Phi Phi einen Abstecher wert – für Rucksackreisende, für Singles und für Familien mit Kindern denen es Spaß macht durch Thailand zu reisen.

Sonne, Strand und mehr – Der Süden Thailands, Krabi

Krabi & Rai Leh Beach – oder aM Strand der coolen Typen

Rai Leh Beach ist nur mit einem Boot erreichbar und besteht eigentlich aus drei Stränden, die von herrlichen Kalksteinformationen umlagert werden – Rai Leh East, Phra Nang und Rai Leh West.

Für mich ist Rai Leh ein MUSS, wenn ich nach Thailand reise. Diese Gegend zählt zu meinen absoluten Favoriten.

An der östlichen Küste bekommt man die günstigsten Bungalows. Diese Seite eignet sich am wenigsten zum Schwimmen, da der Strand an einer Mangroven bewachsenen Bucht liegt und ziemlich steinig ist. Dafür ist es aber ruhiger hier.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Die Traumstrände wie aus dem Bilderbuch sind eindeutig Phra Nang und Rai Leh West. Hier trifft sich die Meute.
Die Strände von Rai Leh sind längst kein Ge-
heimtipp mehr unter Traveller, trotzdem hält sich der Besucheransturm in Grenzen, da die Strände nur von kleinen Booten angefahren werden.

An dem wunderschönen Phra Nang Beach hat eine exklusive Hotelkette ihr Ressort gebaut.
Am liebsten würden sie die „billigen Ruck-
sacktouristen“
von den Stränden fernhalten, aber zum Glück durften diese nicht privati-
siert werden, so können auch wir noch die Wunder der Welt bestaunen.

Die Bungalows sind sehr schön mit der Natur verbunden und stören deshalb kaum.
Am Abend trifft man sich am Strand und spielt Beach-Volleyball oder wartet bei köstlichem Seafood auf den Sonnenuntergang.

Autor: Herbert Jeckl

Rai Leh ist Treffpunkt der Sonnenanbeter und der coolen Typen. Am Strand verschieben sich nun mal die Wertbegriffe. Hier werden Geist und Bildung wohl immer hinter einem gestählten, muskulösen, braun gebrannten Körper zurückstehen müssen.
Der Strand ist belagert von vielen schönen Frauen und Typen, die sich unwiderstehlich finden. Kaum einer der nicht tätowiert ist oder einen Pferdeschwanz als Haarpracht trägt.
Da ist auch er wieder – der langhaarige blonde Jüngling, der den ganzen Tag über mit nacktem Oberkörper von einer Küste zur anderen schlendert und allen seine muskulöse, behaarte  Brust und seine breiten Schultern zur Schau stellt.
Ich glaube, er fühlt sich als der Herrscher dieser Strände.

Hier war das Paradies der Taucher und der Kletterer. Viele kamen nur nach Thailand, um an diesem Ort mehrere Wochen – ja manche sogar Monate – ihrem Hobby nachzugehen.

Aber auch das gibt es auf Phuket!

Autor: Herbert Jeckl

Mit dem Moped oder Fahrrad kann man herrliche Exkursionen entlang der Strände und ins Inland durchführen.

Das Inland ist hügelig mit teilweise sehr steilen Abschnitten, die einem kleinen Moped sehr zu schaffen machen. Die Fahrt mit dem Moped ist interessant und es gibt schöne Ausblicke auf die Strände und Buchten. Im Landesinneren bieten einige Wasserfälle Möglichkeiten zu einem Süßwasserbad.

Phuket ist nicht nur Sextourismus und „Remmidemmi“! In Phuket kann man dem Wassersport so richtig frönen. Es gibt Tauchschulen wie Sand am Meer, herrliche Riffe zum Schnorcheln oder man kann sich ein Kanu mieten.

Wer lieber an Land bleiben will, kann schöne Wanderungen unternehmen oder sich auf einem Elefantenrücken durch die Plantagen tragen lassen.

Die Straße von Patong weiter in den Norden führt durch eine schöne, hügelige Landschaft, deren Abfahrten aber manchmal sehr gefährlich werden können, besonders wenn es regnet wird die Straße sehr glitschig.

Wir verließen nun die Küste und fuhren über Thalang zum Tone Sai-Wasserfall, der in mehreren Pools zu einem kühlen Bad einlud, aber schon von vielen thailändischen Kindern belagert war.

Autor: Herbert Jeckl

Am Rande des Wasserfalls waren auf vielen Stufen Hütten an einen Hang gebaut, die zu einem Restaurant gehörten. Es sah sehr interessant aus und war der richtige Ort für eine Pause, bevor es dann an der anderen Küste hinunter nach Phuket Town ging.

Phuket Town hatte nicht allzu viel zu bieten. In dieser kleinen Stadt mit ihren 50 000 Einwohnern gab es einige kleinere Tempelanlagen, wegen denen es aber nicht lohnt, extra hierherzukommen – am sinnvollsten ist es, eine Unterkunft in der Nähe der Strände zu suchen und einen Tagesausflug in die Stadt zu unternehmen.

Lohnenswert ist der Markt am Abend in der Nähe des Kreisverkehrs, da gibt es leckere Meeresfrüchte.

Wir hatten unsere Unterkunft am Nai Harn-Beach gewählt, gleich hinter dem Jachthafen.

Sonne, Strand und mehr – Der Süden Thailands, Teil 1 – Phuket

Nun wird es auch bei uns wieder schöner und wärmer und man möchte am liebsten gleich an einen traumhaften Strand entfliehen, deshalb diesmal ein Artikel über Thailands Süden mit wundervollen feinsandigen Stränden.
Wer nach Thailand reisen möchte, für den ist der Süden eine Pflichtaufgabe.
Besonders für Rucksackreisende gibt es günstige Unterkünfte in Strandnähe.

Phuket – schöne Insel mit einem üblen Ruf

Autor: Herbert Jeckl

Von Bangkok dauerte die Fahrt mit dem Zug etwa 13 Stunden, war aber ziemlich angenehm. Wir konnten sogar schlafen.

In Surat Thani hatten wir gerade genug Zeit für ein Frühstück, dann startete der Bus nach Phuket – einem der berüchtigtsten Orte Thailands. Wir hatten uns für einen ganz gewöhnlichen öffentlichen Bus entschieden und waren etwa 6 Stunden später in Phuket Town. Phuket wurde als der Ort für Sextourismus bezeichnet und gelangte so an einen schlechten Ruf. Aber die Insel hat einiges zu bieten und ist einen Besuch wert.
Mit über 800 Quadratkilometer ist sie die größte Insel Thailands.

Die Strände sind aus wunderschönem feinen, weißen Sand, einer der schönsten und trotzdem wenig besuchten dürfte der Nai Harn-Beach im Süden der Insel sein.

Autor: Herbert Jeckl

Der nächste Strand war Kata-Beach an den der Karon-Beach anschließt. Hier war es zwar immer noch ein weißer Sandstrand, aber er kam mir nicht mehr so fein vor.
Gegen den Nai Harn-Beach, war das Treiben hier schon mit einem Stadtleben vergleichbar. Auch die Orte Kata und Karon sind aneinandergewachsen und kaum
mehr voneinander zu trennen.

Während es an unserem Strand nicht mal eine Hand voll Restaurants gab, war hier alles vertreten; Steakhäuser, Fischrestaurants, Fast Food, Imbiss – nur die einheimischen Essenstände  musste man suchen. Irgendwie waren wir froh, nicht hier gelandet zu sein und nahmen lieber die hügelige Strecke in Kauf. Die Fahrt war abwechslungsreich und ging manchmal sehr steil bergauf und in engen Kehren wieder bergab, aber die Straße war schön zu fahren und meistens in Küstennähe.

Von oben ergaben sich herrliche Ausblicke auf die Strände.

Autor: Herbert Jeckl

Nun waren wir in Patong angekommen, der Metropole der Insel.

Unterkünfte, Shops, Bars und Diskotheken schießen aus dem Boden und warten nur auf zahlungswillige Kunden.
Hier herrscht das meiste Treiben der Touristen, besonders abends sind die Straßen voll mit alleinreisenden Männern und leichten Mädchen.
Wer etwas erleben will, der kommt hierher – der richtige Ort um abzufetzen.
Patong ist eine kleine Stadt, die alles an europäischer Kost bietet – von der Weißwurst bis zum überbackenen Camembert.

Ko Chang – Insel der Träume

Autor: Eva Galvan-Wagener

Wir hatten wieder mal ein gutes Timing. Als wir am östlichen Busbahnhof, Ekamai, ankamen, stand der Bus nach Trat schon bereit. Den Frauen an den Schaltern schien die Arbeit Spaß zu machen, sie kicherten an-dauernd und waren wirklich sehr freundlich – sie machten beste Werbung für Siam – das Land des Lächelns, wie Thailand früher hieß. Mit dem Flugzeug wäre es ein Katzensprung, aber mit dem Bus (übrigens ein guter AC-Bus) waren es doch 6 Stunden bis Trat. Aber es waren angenehme 6 Stunden, wir waren schon froh, dass wir (entgegen unseres Reiseführers) nicht in Chantaburi umsteigen mussten. Das einzige, was unsere Fahrt stoppte war eine Passkontrolle der thailändischen Polizei. Das bereitete uns schon ein flaues Gefühl in der Magengegend, weil wir doch unsere Pässe in der Reiseagentur abgegeben hatten. Anscheinend war die Kontrolle aber nur auf illegal eingereiste Leute aus Kambodscha ausgerichtet, uns ließ man in Ruhe. Kambodscha ist nur noch ein paar Kilometer entfernt, da gibt es immer wieder Unruhen in den Grenzgegenden.


Trat ist immer noch für seine Schmuggelgeschäfte mit Kambodscha berühmt und obwohl sich Thais und Kambodschaner nicht sonderlich mögen, scheint der Markt zu florieren. So hat sich die Provinzhauptstadt still und schweigend zu einem modernen, wohlhabenden Ort an der Ostküste gemausert.

Laem Ngop heißt der Ort 17 Kilometer südwestlich, von wo aus die Dschunken nach Ko Chang übersetzen. Ein kleines unscheinbares Fischerdorf.

 

Autor: Herbert Jeckl

Ko Chang heißt übersetzt Elefanten-Insel, weil ihre Umrisse von weitem betrachtet, die eines Elefanten haben sollen (man braucht eine gehörige Portion Phantasie, um das zu erkennen).

Die Insel ist etwa 30 Kilometer lang und 10 Kilometer breit, ihre bewaldeten Hügel ragen bis zu 740 Meter hoch in den Himmel hinein.

Autor: Herbert Jeckl

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