Nächtliche Eindrücke

Heute möchte ich euch Ayutthaya vorstellen, wie es vor der großen Hochwasserkatastrophe war.

Wir können nur hoffen, dass die starke Überschwemmung der alten Königsstadt und ihren Tempeln nicht zu sehr zugesetzt hat und dass sich die Gegend wieder von dem Hochwasser erholt.

Besonders nachts bieten sich sehr schöne Fotomotive – klickt auf diesen Link und schaut euch das Video an!

Autor: Herbert Jeckl

Ayutthaya – alte, geheimnisvolle Ruinenstadt. Unter dem beinahe vollen Mond liegt Tau auf dem Gras. Mystisch gleiten die Nebelschwaden über dem Boden dahin und steigen auf, bis sie in der Hitze der Nacht verdunsten. Nur wir sind hier. Niemand ist hier und es ist still zwischen den alten Gemäuern – fast unheimlich. Nur wenn man die Entfernung zu den anderen Tempeln kennt, kann man sich vorstellen, wie groß und prachtvoll diese Stadt wohl gewesen sein musste. Ich umrunde die steinernen Denkmäler einige Male und versetze mich in die Zeit zurück, als bei Hofe noch gesungen, getanzt und gelacht wurde. In meiner Phantasie sehe ich Frauen über den Rasen stolzieren, Könige treffen sich mit Königen von anderen Reichen, Händler bringen Waren aus fernen Ländern, feiern mit den anderen und Gaukler unterhalten sie dabei – aber das ist alles nur eine ferne Ahnung.

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Loy Krathong in Sukhothai

Autor: Herbert Jeckl

Dieses Jahr war Loy Krathong am 12.11. – leider konnte ich dieses Jahr nicht mit dabei sein. Loy Krathong ist immer in der Vollmondnacht im November. 
Es ist eines der schönsten Feste und für mich das romantischste Fest in Thailand.

Lest mehr darüber.

Autor: Herbert Jeckl

Trotz der Menschenmassen ist es so friedlich hier.
Boote aus Bananenblättern treiben ruhig im Wasser dahin. Auch ich kaufe so ein Boot, bestückt mit einer Kerze, Blumen und Räucherstäbchen – es ist für Claudia.

Sie zündet die Kerze an und setzt es aufs Wasser. Da geht es fort, wahrscheinlich von einem Wunsch begleitet mit den Gedanken an ihren Liebsten – der so weit fort ist von ihr.
Ich sehe, wie traurig sie ist, dass er jetzt nicht bei ihr sein kann und bete, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht.

Die kleinen Boote aus Bananenblättern sind Opfergaben an Mae Khinghe, die Göttin des Wassers – ein Fest, das an Romantik und Atmosphäre nur schwer zu übertreffen ist.