Singapur – Stadt und Land in Südostasien

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Singapur – ein Name wie ein Traum. „Einmal nur möchte ich nach Singapur“, der Wunsch vieler Menschen. Aber es ist nicht mehr das verschlagene Singapur der Schmuggler, Waffenhändler und Piraten, wo Chinesen mit langen Zöpfen wohlbeleibte Männer in Rikschas chauffieren.
Singapur hat sich gewandelt und ist für uns beinahe schon wieder langweilig.
Mit drakonischen Strafen hat man es geschafft, aus Singapur die sauberste Stadt Südostasiens zu machen. Todesstrafe und Prügelstrafe sind allgegenwärtig. Aber auch kleinere Delikte werden hart bestraft.
Viele sagen, es sei die schönste Stadt Asiens. Die sauberste, ja – die schönste, na ja, da teilen sich die Meinungen.
Der Begründer Singapurs, Sir Stamford Raffles, der 1819 anfing, die Stadt zum Leben zu erwecken, lebt in seinen Kolonialbauten und Denkmälern weiter. Seine Vision einen internationalen Handelshafen und eine wirtschaftliche Metropole zu schaffen, wurde in nicht allzulanger Zeit zur Wirklichkeit. Er hatte es geschafft, eine übersichtliche gutgeplante Stadt zu schaffen, wo jede Kultur ihren eigenen Stadtteil haben sollte.

Die Silhouette der Stadt zeugt von Wohlstand und Reichtum. Die gewaltigen Einkaufszentren, die gigantischen Gebäude der Banken und Konzerne, die nachts beleuchtet sind, die Straßen sind sauber gefegt, alles hat seinen zugewiesenen Platz und alles kann in dieser Stadt ohne große Mühe gefunden werden.
Kein Bettler, der die Hand aufhält, keine verwahrlosten Gegenden.
Englisch ist die Muttersprache und nimmt das Abenteuer, sich in einer fremden Sprache durchfragen zu müssen.
Die Atmosphäre des anderen – des Fernöstlichen – kommt hier nicht so richtig zur Geltung. Es ist alles sehr westlich hier – wären da nicht die vielen interessanten asiatischen Gesichter unterschiedlicher Nationen; wären da nicht die einzelnen Viertel.

Dein Reisefreund
Jacko
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