Malaysia reisen – Die Cameron Highlands

Tee & Tourismus

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

1885 entdeckte William Cameron das von hohen Gipfeln umgebene Plateau. Er war es, der dieser Gegend seinen Namen gab. Kurz darauf kamen die Teepflanzer und Farmer in diese Gegend, das Klima war geradezu ideal für den Anbau verschiedenster Gemüsearten – und heute sorgen große Erdbeerfelder für die Attraktion.

Vergisst man mal die anstrengende, kurvenreiche Straße mit den doch erheblichen Schlaglöchern, dann ist der britische Einfluss der Entdecker kaum zu verleugnen. Es sieht schon alles sehr gepflegt und geplant aus – sinnvoll angelegte Felder und Plantagen, hier und da ein altes Gutshaus, von denen die meisten inzwischen zum Hotel umfunktioniert wurden. In die Cameron Highlands kommen die Menschen, um zu entspannen und der Hitze im Tal zu entfliehen.

Es ist einfach anders als sonst in Malaysia. Das kühlere Klima lockt zu Wanderungen durch den Dschungel.

Die Städte in den Cameron Highlands haben nichts zu bieten, man kommt in diese Gegend wegen der Natur. Gekennzeichnete Rund- und Wanderwege führen den Wanderer auf nicht allzu schweren Pfaden zu Wasserfällen, Teeplantagen und anderen Sehenswürdigkeiten der Natur. Die gut gekennzeichneten Touren sind auch im Tourist-Center auf jeder Karte der Camerons zu bekommen. Es erinnerte alles ein wenig an unseren deutschen Schwarzwald. Unterkünfte gibt es eigentlich genügend, nur die preiswerten Möglichkeiten sind rar.

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Euer Reisefreund
Jacko
http://www.travellerweb.de

 

 

Thailand – der Süden und meine Erfahrungen am Rai Leh Beach

In der Nacht wanderte ich von einer Strandbar zur anderen. Ich unterhielt mich lange Zeit mit einem Deutschen, der nur zufällig hier gelandet war.
Ihm hatte es so gut hier gefallen, dass er das letzte Boot zurück verpasst hatte und nun am Strand übernachten wollte. Eine Einladung in meinen Bungalow wollte ich ihm nicht machen, es gab genügend „schräge Vögel“ hier, auch wenn er nicht die-sen Eindruck auf mich machte.
Wir saßen lange, tranken und redeten viel. Es wurde spät in dieser Nacht – sehr spät.

Autor: Herbert Jeckl


Ich habe wohl wieder einmal den Fehler meines Lebens gemacht.
Schon den ganzen Tag laufe ich von Rai Leh East zu Rai Leh West und suche nach Sanae. Immer wieder frage ich im vollbesetzten Coco Bungalow, ob nicht eine Nachricht für mich da sei und schaue am Infobrett – aber es ist nichts da.
Was wird wohl Claudia jetzt in Phuket machen? Hoffentlich geht es ihr gut.
Ich fühle mich immer noch miserabel, dass ich sie alleine gelassen habe – wegen einer Japanerin, die ich nur von einer 3-Tage-Tour her kenne, und die nun nicht einmal da ist.

„Hi, Jacko!“, rief mich eine weibliche Stimme aus meinen Gedanken. Es war Sanae.
„Bist du also tatsächlich hierher gekommen“, sagte sie ungläubig.
„Klar, ich habe doch gesagt, dass ich am 19. Hier sein werde“, erwiderte ich meines Versprechens bewusst. Schließlich war ich am richtigen Tag hier, sie erst einen Tag später – aber das war in Anbetracht des langen Weges schon okay.
Mich störte etwas anderes viel mehr. Weiterlesen

Thailand reisen – der Süden und Krabi

Alleine auf dem Weg nach Krabi

Autor: Herbert Jeckl

Claudia hatte es in unserer kleinen Hütte in Phuket so gut gefallen, dass sie noch einen Tag länger bleiben wollte. Ich dagegen wollte unbedingt gehen, ich hatte mich damals in Saigon zum morgigen Datum mit Sanae am Rai Leh Beach East verabredet und ich wollte mein Versprechen auf alle Fälle einlösen.
„Wir können uns ja in Rai Leh wieder treffen“, schlug Claudia vor. „Wo habt ihr euch verabredet?“
„Im Coco House, da sollen die Bungalows am billigsten sein und gut.“
„Na, dann treffen wir uns doch dort. Und wenn etwas nicht klappt, lässt du eine Nachricht dort.“
Ich glaubte, Claudia war ganz gerne mal eine Zeit lang alleine unterwegs. Wir saßen uns ja auch schon einige Wochen auf der Pelle. Ein bisschen mulmig war mir schon zu Mute, wir trennten uns zum ersten mal seit dem Beginn unserer Reise. Irgendwie hatte ich so eine Angst, dass wir uns verpassen könnten und irgendwie hatte ich ein flaues Gefühl, weil ich Claudia alleine ließ. Weiterlesen

Ko Phi Phi – Inseltraum für Rucksackreisen

Autor: Herbert Jeckl

Ko Phi Phi ist abenteuerlich und wild mit steilen, zerklüfteten Hügeln und dichtem Dschungel – aber auch romantisch und schön, mit langen, weißen Sandstränden,
die weit ins Meer hineinführen.
Unzählige Kokospalmen säumen die Strände und spenden Schatten und das klare blau und grün schimmernde Wasser lockt zu einem Bad.
Ko Phi Phi ist Party, Spaß und Tauchen – aber auch Ruhe und Erholung in verträumten Buchten und auf einsamen Dschungelpfaden.

Autor: Herbert Jeckl


Wer in den Süden von Thailand reisen möchte, findet auf Ko Phi Phi einen wunder-schönen Platz. Auch Familien mit Kindern können sich auf dieser Insel erholen, da es
hier keinen Verkehr gibt. Hier erledigt man das meiste zu Fuß oder mit den sogenannten „Taxibooten“, die einen zu den verschiedenen Stränden befördern.
Long Beach war für mich der schönste Strand auf dieser Insel, dafür lag er am weitesten von dem Dorf entfernt.

Das Wasser ist wunderschön und die Strände führen weit und flach ins Meer hinein – deshalb auch für Kinder geeignet.
Weiter draußen ist das Paradies für Taucher, die wunderschöne Korallenriffe entdecken können. Auf der Insel kann man nach meinen Erfahrungen gute Tauchkurse zu einem akzeptablen Preis belegen.

Wer die Ruhe bevorzugt, sollte sich eine Unterkunft abseits der Stadt suchen und die Wanderung dorthin in Kauf nehmen – es gibt doch die ein oder andere Veranstaltung, bei der es nicht gerade leise zugeht.

Auf alle Fälle ist Ko Phi Phi einen Abstecher wert – für Rucksackreisende, für Singles und für Familien mit Kindern denen es Spaß macht durch Thailand zu reisen.

Sonne, Strand und mehr – Der Süden Thailands, Krabi

Krabi & Rai Leh Beach – oder aM Strand der coolen Typen

Rai Leh Beach ist nur mit einem Boot erreichbar und besteht eigentlich aus drei Stränden, die von herrlichen Kalksteinformationen umlagert werden – Rai Leh East, Phra Nang und Rai Leh West.

Für mich ist Rai Leh ein MUSS, wenn ich nach Thailand reise. Diese Gegend zählt zu meinen absoluten Favoriten.

An der östlichen Küste bekommt man die günstigsten Bungalows. Diese Seite eignet sich am wenigsten zum Schwimmen, da der Strand an einer Mangroven bewachsenen Bucht liegt und ziemlich steinig ist. Dafür ist es aber ruhiger hier.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Die Traumstrände wie aus dem Bilderbuch sind eindeutig Phra Nang und Rai Leh West. Hier trifft sich die Meute.
Die Strände von Rai Leh sind längst kein Ge-
heimtipp mehr unter Traveller, trotzdem hält sich der Besucheransturm in Grenzen, da die Strände nur von kleinen Booten angefahren werden.

An dem wunderschönen Phra Nang Beach hat eine exklusive Hotelkette ihr Ressort gebaut.
Am liebsten würden sie die „billigen Ruck-
sacktouristen“
von den Stränden fernhalten, aber zum Glück durften diese nicht privati-
siert werden, so können auch wir noch die Wunder der Welt bestaunen.

Die Bungalows sind sehr schön mit der Natur verbunden und stören deshalb kaum.
Am Abend trifft man sich am Strand und spielt Beach-Volleyball oder wartet bei köstlichem Seafood auf den Sonnenuntergang.

Autor: Herbert Jeckl

Rai Leh ist Treffpunkt der Sonnenanbeter und der coolen Typen. Am Strand verschieben sich nun mal die Wertbegriffe. Hier werden Geist und Bildung wohl immer hinter einem gestählten, muskulösen, braun gebrannten Körper zurückstehen müssen.
Der Strand ist belagert von vielen schönen Frauen und Typen, die sich unwiderstehlich finden. Kaum einer der nicht tätowiert ist oder einen Pferdeschwanz als Haarpracht trägt.
Da ist auch er wieder – der langhaarige blonde Jüngling, der den ganzen Tag über mit nacktem Oberkörper von einer Küste zur anderen schlendert und allen seine muskulöse, behaarte  Brust und seine breiten Schultern zur Schau stellt.
Ich glaube, er fühlt sich als der Herrscher dieser Strände.

Hier war das Paradies der Taucher und der Kletterer. Viele kamen nur nach Thailand, um an diesem Ort mehrere Wochen – ja manche sogar Monate – ihrem Hobby nachzugehen.