Was gibt es sonst noch in Singapur?

Was gibt es sonst noch zu tun in Singapur?

Natürlich gibt es noch mehr zu sehen, als neue Einkaufszentren und alte Bauten. Hier wird immer etwas Neues erschaffen – allem voraus das Luxushotel Marina Bay Sands mit dem Sky Park – aufgebaut auf den 3 Türmen des Hotels. Der Park und die Aussichtsplattform mit einem unvergesslichen Ausblick über die Skyline von Singapur kann zu einem Eintrittspreis von ca. 12 Euro besichtigt werden. Der Pool steht leider nur den Hotelgästen zur Verfügung.

Singapur

Singapur hat auch etliche Grünflächen, in denen man sich von den Strapazen der Stadt erholen kann.

Im Norden erhebt sich das Bukit Timah Nature Reserve 160 Meter hoch über die Stadt, nicht weit vom Zentrum ist es der Fort Canning Park, in dem man spazieren gehen kann.

Ein weiteres beliebtes Ziel ist der Night Safari Park – ein Zoo, der erst abends öffnet und gegen Mitternacht schließt. Eine Bahn fährt durch die beleuchtete Anlage.

Im Süden ist es der 90 Meter hohe Mt. Faber, von dem aus auch die Kabinenbahn nach Sentosa hinübergeht. Viele Leute lieben von hier aus den Blick über den Hafen – auch darüber lässt sich streiten.

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Jacko
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Singapur – Colonial District

Der Colonial District von Singapur und die alten Lagerhäuser am Boat Quay und Clark Quay

 SingapurIm Colonial District von Singapur sind noch einige sehr schöne viktorianische Bauten  erhalten geblieben. So zum Beispiel das Empress Place Building, Parliament House, Victoria Concert Hall & Theatre, Supreme Court, City Hall – und das legendäre Raffles Hotel.

SingapurSingapurSingapur

SINGAPUR

Die alten Lagerhäuser am Boat Quay und Clark Quay wurde zu einem Treffpunkt mit teuren Bars und Restaurants umfunktioniert, in denen vor allem abends etwas los ist.

Singapur

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Das Zentrum von Singapur

Das Zentrum von Singapur

Singapur - das Zentrum

Das einstige Zentrum Singapurs liegt um die Mündung des Singapur Rivers.
Hier sieht man wieder das moderne Singapur. Riesige Wolkenkratzer haben
das alte verdrängt.

Am North Boat Quay wurde das Stamford Raffles-Denkmal erbaut, hier soll er zum ersten Mal einen Fuß auf Singapur gesetzt haben.

SingapurSingapur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Einkaufsparadies Singapur

Orchard Road – die Gegend der Einkaufszentren

Singapur - Orchard Road

Hier gibt es ein protziges Kaufhaus nach dem anderen.
Man tut gut daran, zu wissen, was man kaufen will. Wenn man sich nur mal informieren möchte, weiß man später nicht mehr, wo man denn nun das billigste und beste gesehen hat. Obwohl eigentlich schon alles mit riesigen Einkaufszentren, hohen Hotels und Bars übersät ist, wird unentwegt modernisiert, verschönert und neue, noch gewaltigere Komplexe aus dem Boden gestampft. Na ja, wenigstens kann man sich bei einem Bummel durch die Einkaufswelt in den vollklimatisierten Räumen abkühlen.

Vor allem Elektronikartikel und Fotoapparate gibt es in Singapur sehr günstig zu kaufen. Außerdem kann man in den Shopping-Malls auch sehr gut essen, da viele Foodstalls integriert sind.Amazon Image

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Das arabische Viertel

Orientalisches Flair in Singapur

Die Arab Street bildet den Mittelpunkt des arabischen Viertels.
Die Sultan-Moschee mit der goldenen Kuppel ist das Wahrzeichen des Viertels, hier ist die Gegend der moslemischen Bevölkerung.
Das Leben hier wird von kleinen Läden bestimmt, in denen man vor allem mit Stoffen und Kleidern handelt. Besonders in der Bagdhad Street, Bussorah Street und in der Haji Lane kann man sich schöne maßgeschneiderte Sachen machen lassen.
In der Istana Kampung Glam, die damals Sultan Hussein als Residenz diente, leben auch heute noch seine Nachkommen direkt im Zentrum dieses Viertels.

Und auch hier sieht man, dass Singapur die sauberste Stadt in Südostasien ist – kein Dreck, kein Müll. Alles ist sauber und aufgeräumt.

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Jacko
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Auf den Spuren der Traveller – in Singapur

Singapur und seine Stadtteile

Chinatown

Überall in Singapur gibt es chinesische Foodstalls, in denen man die exotischsten Speisen probieren kann.

Das eigentliche Chinatown aber liegt südlich des Singapur Rivers und wird von der New Bridge Road, Cecil Street und der Neil und Maxwell Road begrenzt. Es ist nicht zu vergleichen mit dem Chinatown in Kuala Lumpur oder Penang, dafür musste zu viel des Stadtteils der Dynamik des modernen Singapurs weichen, aber auch hier kann man immer noch sehr schöne neue Sachen entdecken – besonders in den Apotheken, da gibt es für jedes Gebrechen ein Allheilmittel (man sagt, es soll helfen). Aber Vorsicht! Nicht alles darf man nach Deutschland einführen.

Auch wenn Singapur modern geworden ist, gibt es sie immer noch – die Kalligraphen, welche mit viel Geduld ihre Buchstaben aufs Papier zaubern, die Wahrsager, welche voller Zuversicht für einen in die Zukunft schauen und die Apotheker und Heiler, welche mit für uns unverständlichen Zaubermitteln jedes Leid mindern.

Wo früher die alten chinesischen Wohnviertel dem Abbruchkommando weichen mussten, weil sie nicht mehr den „sauberen“ Ansprüchen genügten, versucht die Regierung nun die restlichen Gebäude zu restaurieren.

Erwähnenswert wäre noch der Fuk Tak Ch’i-Tempel in der Telok Ayer Street und der Thiam Hock Keng-Tempel. Im New Ming Village stellen Töpfer Imitationen der Ming- und Qing-Dynastie her, die nur noch Fachleute von den echten unterscheiden können.

Dein Reisefreund
Jacko
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Melaka – schön und gefährlich

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MelakaAls man Penang gerade mal wegen seiner Austern beachtete, Singapur ein kleines Fischerdorf und Jakarta ein unbeachtetes Hafennest war, hatte das damalige Malacca schon weltweiten Ruhm als Handelshafen erreicht.
Mit riesigen, schwer beladenen Schiffen segelten die Portugiesen durch die „Straße von Malacca“, wie man die Meerenge zwischen Malaysia und Sumatra auch heute noch nennt.
Näheres über die damalige Geschichte Malaccas und dem damaligen Handel kann man im Museum Samudera erfahren.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

 Man betritt das Schiff und denkt: „Jetzt geht es auf große Fahrt.“
Unter Deck zeigen
Bilder, Zeichnungen und Handelsgüter, wie Malacca damals war.
Man sieht die Zeichnungen
und versetzt sich in sie hinein. Mittenhinein in das quirlige Leben der Hafenstadt, in die verschiedenen Rassen von Seeleuten und Händlern aus dem Orient, Indien und China – wo gefeilscht und getauscht wird. Wo Gold, Seide, Opium – und auch Sklaven den Besitzer wechseln. Man sieht den Reichtum dieser Stadt.
Heute ist Melaka eine Stadt wie jede andere – aber, es ist immer noch eine schöne Stadt.

Zur Eintrittskarte gehört auch der Besuch im Royal Malaysian Navy Museum. Dort werden geborgene Schätze aus gesunkenen Schiffen gezeigt.
130 Jahre hielten die Portugiesen die Herrschaft über Melaka, aber selbst ihre mächtige Festigung A Formosa auf dem St. Paul’s Hill konnte nicht verhindern, dass die Holländer nun die Macht übernahmen. Sie setzten mit dem „Roten Platz“ ein Zeichen ihrer Herrschaft.
Ursprünglich waren die Häuser weiß, aber das schien einem britischen Goveneur nach deren Übernahme der Stadt nicht zu gefallen, so verordnete er, sie rot zu streichen – trotzdem, die Bauten sind holländisch geblieben. Nur der Queen Victoria Brunnen und der Uhrturm lassen erkennen, dass auch die Engländer einmal diese Stadt besetzt hielten.

Melaka

Nicht weit von hier ist das People’s Museum, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Im Erdgeschoss wird die Vergangenheit und der Aufschwung des Landes dargestellt. Etwas höher zeigt man an lebensgroßen Puppen die traditionellen Festkleidungen der Malaien in den verschiedenen Bezirken.
Das Interessanteste in diesem Museum ist noch eine Etage höher – eine Ausstellung über „Enduring Beauty“ – so nach dem Motto, wer schön sein will, muss leiden.
Es ist schon komisch, was in den verschiedensten Teilen der Welt so alles als schön empfunden wird. Die spektakulären Bilder sagen hier mehr als Worte.

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Melaka

In Afrika bindet man den Kindern die Köpfe ab, damit sie lang nach hinten wachsen oder verformt den Kopf in einem Kasten; bei anderen Stämmen wird der Rücken völlig vernarbt und zu einer „Lederhaut“ umgestaltet.
In Borneo schlägt man die Zähne ein oder feilt sie zu einem Haifischgebiss – was man nicht alles tut, im Namen der „Schönheit“.

Das Museum zeigte Beispiele von einer immensen Zeitspanne, von der Prähistorischen Zeit bis in die Gegenwart. Besonders überrascht war ich, als ich zu den „modern primitives“ kam. Hier war das heutige Zeitalter und die Mode des Piercings gemeint.
Auch in unserer so genannten „zivilisierten Welt“ gibt es Menschen, die sich verstümmeln, im Glauben etwas Besonderes und schön zu sein.

MelakaMelaka10Melaka20nChinatown beginnt jenseits des Flusses und beherbergt mit dem Cheng Hoon Teng-Tempel den ältesten chinesischen Tempel des Landes.
Kaum ein paar Meter entfernt, steht dann auch der älteste indische Tempel, der Sri Poyyatha Vinayagar Moorthi.
Und auch nur ein Katzensprung weiter nördlich in der Jl. Kampung Hulu findet man die älteste Moschee Malaysias, die Kampung Hulu-Moschee.
So haben wir in einer Stadt auf engstem Raum 3 Hauptreligionen und deren Gebäude friedlich nebeneinander.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Aber Achtung!!!

Melaka hat sich verändert. In den schmalen Gassen Chinatowns, wo früher Trödelläden standen, gibt es nur noch Antiquitätengeschäfte und wenn diese schließen, ist kaum etwas
los in Chinatown – kein Markt, wie man ihn von anderen Städten her kennt.
Melaka ist gefährlich geworden. Schon weit außerhalb der Stadt warnen Schilder vor Diebstahl und Mord. Was tagsüber als beschauliches Städtchen erscheint, ändert sein Gesicht in der Nacht. Besonders in der Gegend um den „Roten Platz“ ist Vorsicht geboten.
Mopedfahrer kommen auf einen zugerast und versuchen die Taschen zu rauben.
Sie scheuen sich auch nicht, einen über den Haufen zu fahren.

Euer Reisefreund
Jacko
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Malaysia reisen – Die Cameron Highlands

Tee & Tourismus

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

1885 entdeckte William Cameron das von hohen Gipfeln umgebene Plateau. Er war es, der dieser Gegend seinen Namen gab. Kurz darauf kamen die Teepflanzer und Farmer in diese Gegend, das Klima war geradezu ideal für den Anbau verschiedenster Gemüsearten – und heute sorgen große Erdbeerfelder für die Attraktion.

Vergisst man mal die anstrengende, kurvenreiche Straße mit den doch erheblichen Schlaglöchern, dann ist der britische Einfluss der Entdecker kaum zu verleugnen. Es sieht schon alles sehr gepflegt und geplant aus – sinnvoll angelegte Felder und Plantagen, hier und da ein altes Gutshaus, von denen die meisten inzwischen zum Hotel umfunktioniert wurden. In die Cameron Highlands kommen die Menschen, um zu entspannen und der Hitze im Tal zu entfliehen.

Es ist einfach anders als sonst in Malaysia. Das kühlere Klima lockt zu Wanderungen durch den Dschungel.

Die Städte in den Cameron Highlands haben nichts zu bieten, man kommt in diese Gegend wegen der Natur. Gekennzeichnete Rund- und Wanderwege führen den Wanderer auf nicht allzu schweren Pfaden zu Wasserfällen, Teeplantagen und anderen Sehenswürdigkeiten der Natur. Die gut gekennzeichneten Touren sind auch im Tourist-Center auf jeder Karte der Camerons zu bekommen. Es erinnerte alles ein wenig an unseren deutschen Schwarzwald. Unterkünfte gibt es eigentlich genügend, nur die preiswerten Möglichkeiten sind rar.

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Euer Reisefreund
Jacko
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Die Umgebung von Kuala Lumpur

Die Batu Caves gelten als zentrale Kult- und Gebetsstätte der Hindus. Sie liegen etwa 12 Kilometer nördlich und sind mittlerweile in der ganzen Welt bekannt.

Autor: Eva Galvan-Wagener

Autor: Eva Galvan-Wagener

Ende Januar/Anfang Februar findet hier jedes Jahr das Thaipusam-Fest statt, dass es in diesen Ausmaßen wohl nirgendwo sonst außerhalb von Indien zu sehen gibt. In einer Museumshöhle ist mit Wandmalereien und bunten Statuen eine Geschichte der indischen Mythologie dargestellt.

 

Mehr als 100 000 Menschen drängen sich dann auf den über 250 Stufen nach oben und in den Höhlen um den Schrein des Hindugottes Murugan/Subramanian. Manche versetzen sich so stark in Trance, dass sie keinen Schmerz mehr verspüren. Sie stechen Pfeile – ja sogar Speere – durch die Wangen und Nadeln durch die Zungen und ihre Körper sind gespickt mit Widerhaken.

 

Inzwischen ist dieses Fest auch bei den Piercing-Fans, speziell aus Europa, bekannt und wird von vielen besucht. Ihnen geht es jedoch weniger um die Kultur, als um die Sensation des Gepiercten.

Schade, denn dadurch wird diesem religiösen Fest seinen Sinn genommen.

 

Und noch ein Tipp für romantische Paare

Kuala Selangor ist eigentlich wegen seines Vogelreservats im Mangrovensumpf bekannt. Die Attraktion ist aber eher das berühmt-berüchtigte natürliche Feuerwerk der Fire Flies.

Romantische Liebespaare kommen Nacht für Nacht hierher, um mit dem Boot auf dem Fluss zu treiben und die Show der Leuchtkäfer – oder auch Glühwürmchen, wie wir sie nennen – zu bewundern und sich betören zu lassen. Eine Fahrt über das Wasser in der Dunkelheit und nur das Leuchten der Käfer sorgt für eine ungemein idyllische Atmosphäre.

Leider drückt ein heranziehendes Gewitter auf die Stimmung. Unzählig viele Blitze werfen ihr Licht von oben auf uns herab und der drohende Regen lässt den Glühwürmchen das Leuchten vergehen und den Bootsmann schneller paddeln.

Euer Reisefreund Jacko

Hier geht es zu meinem neuen Blog – falls euch auch Reiseziele in Europa interessieren, schaut doch mal vorbei. Travellerweb.de

Über Erlebnisse in Kuala Lumpur

Autor: Eva Galvan-Wagener

Autor: Eva Galvan-Wagener

Wieder waren wir auf der Suche nach einem Gästehaus. Zwischen der Pudu Raya-Busstation und Chinatown gibt es für den Traveller die meisten Möglichkeiten.

Nachdem wir im Backpacker’s Traveller Inn kein Zimmer mehr bekommen hatten, gingen wir wieder auf die altbewährte Methode über. Claudia suchte nach einem Zimmer und ich passte aufs Gepäck auf. Wir mieteten uns in Traveller’s Moon Lodge ein und gingen gleich wieder auf Entdeckungsreise.

Die Jl. Silang, wo wir wohnten, ist sehr zentral gelegen. Von hier aus konnten wir alles gut zu Fuß erlaufen, aber heute galt unser Augenmerk erst einmal Chinatown und Serina. Wir hatten sie angerufen und uns mit ihr am Abend beim Central Market verabredet.

Eilig kam Serina auf uns zu gerannt und genauso schnell ging Claudia ihr entgegen. Die beiden verstanden sich gleich wieder blendend.

Als wir in dem Restaurant nebenan etwas trinken gingen, setzte sich ein Däne zu uns an den Tisch. Er war etwas seltsam, anscheinend war er zum ersten Mal außerhalb Europas unterwegs. Er war sehr nervös und unsicher.

Als Serina uns dann verließ, machten wir uns auf den Weg Chinatown und die Essenstände zu erkunden. Der Däne folgte uns. Beim Essen schlug er erst mal auf das Fleisch, um zu sehen, ob es überhaupt tot ist; er wollte ein Bier, aber das war ihm zu teuer, obwohl es hier eigentlich recht günstig war. Er hätte nicht so viel Geld, wollte aber 3 Monate lang in Südostasien unterwegs sein. Er jammerte andauernd über das Geld, und das schon an seinem ersten Tag. Und dann machte er den Vorschlag: „Ich könnte doch morgen mit euch kommen, wenn ihr in die Berge fahrt.“

„Ich glaube, das ist keine gute Idee“, schoss es wie aus einer Pistole aus mir heraus und ich hatte den Eindruck, dass Claudia gleich dachte. Schließlich hatten auch wir so etwas wie Urlaub und da wollten wir nicht Kindermädchen spielen, wobei er sich auch noch arge Gedanken über sämtliche Impfungen und Krankheiten machte.

„Dann gehe ich wohl gleich morgen nach Singapur“, war sein nächster Gedanke.
„Singapur? Ich denke, du hast kein Geld? In Singapur ist es doch viel teurer als hier“, erklärte Claudia.

„Oh!“, war nur seine entrüstete Reaktion. Nein – dieser Kerl war mir nicht ganz geheuer. Er hatte keine Ahnung, wie lange er sich in einem Land aufhalten durfte. Er hatte keine Ahnung von den Kosten in Südostasien – er hatte eigentlich gar keine Ahnung, was er hier wollte. Und er hatte Angst, in Kuala Lumpur alleine zu sein. Dabei war es unserer Meinung nach eine angenehme Großstadt, wir hatten nie Angst, nachts durch die Straßen zu schlendern. Wir verabschiedeten uns von ihm und zogen unseres Weges. Der nächste Tag wurde zu einem Wander- und Kulturtag. Ich war von Kuala Lumpur überrascht, die Stadt hatte mir von Anfang an gefallen, auch wenn viele sagen, sie hätte keinen Charme. Ich glaube, die hatten die Stadt nur aus einem Auto gesehen und waren im Stau gestanden. Ich nahm einen anderen Eindruck mit.

Kuala Lumpur ist eine lebendige, pulsierende Stadt. Hier reihen sich Gegensätze aneinander. So viele verschiedene Menschenrassen – verschiedene Kulturen und Architekturen verbinden ganze Straßenzüge und vereinen sich beinahe. Versteckte Tempel, verworrene Gassen, aber überall ist Leben.

Wir waren auf der Suche nach den versteckten chinesischen Tempeln und den hinduistischen Schreinen, aber die Suche entpuppte sich als gar nicht so einfach. Einige der Tempel waren von den immer näher rückenden Betonburgen fast aufgefressen worden und ihre Eingänge waren von Imbissständen umzingelt. Wie wir auch suchten, immer wieder liefen wir an dem Eingang zum See Yeoh-Tempel vorbei, der sich in einer schmalen Gasse versteckte. Dazu war Claudia auch noch gereizt – es war das erste Mal, dass ich sie so erlebte.

Autor: Eva Galvan-Wagener

Autor: Eva Galvan-Wagener

„Ach, nimm du auch mal den blöden Reiseführer und such den Tempel selbst“, fuhr sie mich an. Es war eine neue Seite an ihr, die ich noch gar nicht kannte. Zum Glück hielt ihre schlechte Laune nicht lange an.

Nach der Tempelbesichtigung machten wir einen Bummel durch die riesigen Einkaufszentren im Goldenen Dreieck und danach ging es runter zum Merdeka Square, wo die Unabhängigkeit Malaysias ausgerufen wurde und angeblich der höchste Fahnenmast der Welt stehen soll.

Und gleich gegenüber die wunderschönen Kolonialbauten – eine herrliche Straße, nie hätte ich mit so viel Schönheit in Kuala Lumpur gerechnet.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Euer Reisefreund
Jacko

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