Kuala Lumpur – die Stadt aus dem Schlamm

Autor: Herbert Jeckl

 

Für die meisten hier in Deutschland ist die Urlaubszeit wohl vorbei. Wer jetzt noch gehen kann, darf sich glücklich schätzen. In den meisten asiatischen Regionen beginnt die schöne Zeit nun, wenn die Regenzeit vorbei ist – so auch in Kuala Lumpur.

Die Stadt ist eine Mischung der modernen neuen Zeit und der vergessenen alten Tage. Hier stehen riesige Banken und Einkaufszentren neben kleinen Kramläden in versteckten Gassen.

Läuft man durch Chinatown sieht man nichts von der modernen Welt und wirft man einen Blick über die Stadt, dann fragt man sich, wo man gerade noch vorher war – man findet sie kaum zwischen den Wolkenkratzern, die Tempel, Pagoden und Moscheen.

Eigentlich heißt Kuala Lumpur „Stadt am schlammigen Fluss“, von dem ist aber nicht mehr viel zu sehen.

Etwa vor 150 Jahren haben die Chinesen diese schlammige Gegend zu einem bewohnbaren Ort gemacht. Und heute ist die Stadt mit ihren 1,5 Millionen Einwohnern eine wirtschaftliche Metropole und ein Umschlagplatz für den Westen – und eine Konkurrenz für Singapur.

Auch für den Traveller ist Kuala Lumpur sehr interessant geworden. Ebenso wie Bangkok, Manila und Hong Kong ist KL eine Anlaufstation für Billigflüge – als Anreise und auch zur Weiterreise bieten sich durch die zentrale Lage in Südostasien interessante Möglichkeiten an. Für Rucksackreisende gibt es viele günstige Unterkünfte.

Autor: Herbert Jeckl

Die Stadt ist auch keineswegs hässlich, die verschiedenen Architekturstile und das Getümmel vieler verschiedener Kulturen machen die Stadt für den Traveller sehr interessant.

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