Kuala Lumpur – Malaysias Hauptstadt

Was gibt es nun zu sehen in Kuala Lumpur.

Es gibt so viel zu sehen, dass sich ein mehrtägiger Aufenthalt lohnt, ohne dass einem langweilig wird. Schon der Bahnhof mit seinen vielen Türmen und Arkaden ist eine Augenweide und einen Besuch wert, auch wenn man nicht mit der Bahn verreisen möchte. Er dürfte wirklich zu den schönsten der Welt zählen (zumindest von außen). Gleich nördlich nebenan steht das GPO, der Dayabumi Komplex das Infocraf Malaysia, wo ein Handicraft Center eingerichtet wurde und das alte Hauptpostamt.

Gleich auf der anderen Straßenseite des Indocraf Malaysia sollte man dem Historischen Nationalmuseum einen Besuch abstatten, in dem man die Geschichte von der prähistorischen Epoche bis zur Unabhängigkeit Malaysias verfolgen kann.

Autor: Herbert Jeckl

Ein Stückchen weiter nördlich kommt man dann zur Prunkstraße von Kuala Lumpur – der Jl. Raja. Hier stehen die alten kolonialen Meisterwerke wie das Sultan Abdul Samad Building, die Old City Hall, die St. Mary’s Church, das Mahkamah Tinggi und das Jabatan Penerangan.

Autor: Herbert Jeckl

Gleich auf der anderen Seite liegt der Merdeka Square, jener große Rasen, wo 1957 die Unabhängigkeit Malaysias verkündet wurde. Der Fahnenmast ist ein guter Orientierungspunkt. Er soll 100 Meter hoch und somit auch der höchste der Welt sein.

Autor: Herbert Jeckl
Autor: Herbert Jeckl

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Komplex Dayabumi führt eine Fußgängerbrücke über den Kelang-Fluss und auf der anderen Seite geht ein kleiner Weg vorbei an farbigen Häusern entlang des Flusses.
Geht man in Richtung Chinatown weiter, findet man eine Moschee, einen chinesischen Tempel und eine hinduistische Tempelanlage fast nebeneinander. Es scheint, als können die verschiedenen Religionen gut miteinander leben. Man muss eben dem anders denkenden nur den nötigen Respekt und die notwendige Toleranz entgegenbringen.

Autor: Herbert Jeckl

Man läuft durch eine fremde Welt. Da ist zum einen der mächtige, bunt verzierte indische Sri Mahamarimman-Tempel mit seinen vielen Figuren aus der hinduistischen Religion – der Duft von Jasmin liegt in der Luft.
Kaum ein Stück entfernt, kommt man in einen düsteren chinesischen Tempel mit dicker Luft, durchsetzt von dem Duft der Räucherstäbchen.
Wieder ein Stück weiter sieht man eine Moschee, die an den Orient erinnert.
Der See Yeoh-Tempel ist von der Straße aus nicht mehr zu sehen. Zwischen hohen Häusern verborgen steht er hinter dem Central Market, versteckt und umringt von Essenständen – Schade eigentlich, dabei ist es einer der ältesten Tempel der Stadt.

Autor: Herbert Jeckl
Autor: Herbert Jeckl

Der Central Market ist ein weiterer guter Orientierungspunkt. Hier wird Kunsthandwerk geboten und man kann bei der Arbeit zusehen, aber wie in den meisten asiatischen Komplexen gibt es auch sehr viel Kitsch an den Verkaufsständen, und natürlich dürfen auch diverse Essensstände nicht fehlen. Ab und zu gibt es auch Veranstaltungen, bei denen der Eintritt frei ist.

Weiter durch Kuala Lumpur geht es im nächsten Teil auf den Spuren der Traveller.

Viel Spaß in Malaysia wünscht
euer traveller Jacko

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