Nordwärts in Laos

Der wilde Norden von Laos

Wer noch weiter in den Norden von Laos reisen will, muss sich im Klaren sein, dass man hier vergeblich nach schönen Tempelanlagen oder geschäftigem Treiben sucht, dass es ja schon kaum in den laotischen Städten gibt. In den meisten Gegenden gibt es nur für begrenzte Zeit Strom von dem Generator und Licht von der Petroleumlampe.

Laos Norden

Der Reichtum des Nordens von Laos liegt in der urwüchsigen Landschaft, den wilden Bergzügen mit ihren Dörfern und den Völkern in ihren traditionellen Trachten. Der Weg ist beschwerlich, doch wer ihn geht, wird begeistert sein.

Nach Berichten von anderen Traveller die Richtung Süden zogen, waren in Phongsaly Militärstreifen unterwegs, die die Gegend sichern sollten. Anscheinend gab es Probleme mit einigen Bergvölkern, die gegen den Tourismus waren (was ich mir nicht so recht vorstellen konnte). So war diese reizvolle, wilde Gegend zur Weiterreise gesperrt, aber wir wollten an die chinesische Grenze. So sollte unser Weg nun über Muong Say (Oudomsay) nach Luang Namtha und dann nach Muong Sing führen.

Um 7.00 Uhr morgens trotteten wir schwer beladen unter den Augen kopfschüttelnder Laoten zu den Bussen (oder besser gesagt zu den Pick-ups).

Neue Erfahrungen

In Pak Muong gab es wieder etwas Neues für uns zu probieren. Süßes Gebäck, das sehr lecker schmeckte. Aber es gab auch noch etwas anderes Neues – Ratten am Spieß!

Von uns traute sich keiner an sie heran, obwohl sie ja sehr gut schmecken sollen. Einige mal ging ich an ihnen vorbei, dann hatte ich mich entschieden, sie zu probieren – zu spät. Einheimische hatten mir die Ratten vor der Nase weg geschnappt.

Unsere Gruppe war wieder einmal international und sehr unterhaltsam, so kam uns der Weg nach Muong Say gar nicht mehr so lang vor. Hier war dann Endstation für unseren Fahrer und wir mussten wieder um einen Sitzplatz in einem anderen Pick-up kämpfen. Aber dieses Mal war das nicht sehr schwierig, es stand schon ein anderes Fahrzeug bereit. Der Fahrer wartete wieder so lange, bis sein Gefährt proppenvoll war und man nicht mehr gemütlich sitzen konnte. Als es noch bequem war, wollten wir dem Fahrer einen zusätzlichen Platz bezahlen, dass er endlich abfahren könnte, aber irgendwie denken die Menschen hier anders. Er wartete lieber, bis ein weiterer Fahrgast seine Dienste in Anspruch nehmen wollte, obwohl wir ihm mehr bezahlt hätten. Für uns ‚Westler‘ unbegreiflich, denn Zeit ist doch Geld. Aber Zeit haben sie hier genug. So blieb auch für uns genügend Zeit für eine weitere gute Suppe und einer Sitzung in einer Stehtoilette hinter einem Wellblechverschlag ohne Tür. Claudia musste dringend mal und ich war ihr Türsteher.

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Jacko
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Mit dem Boot unterwegs auf dem Mekong

7.00 Uhr und der Wecker klingelte. „Oh Mensch. Ich dachte, wir hätten Urlaub“, stöhnte Claudia.

Ich stand auf und schaute aus dem Fenster. „Also, mit schönen Fotos wird es wohl nichts. Es ist alles trüb und grau. Meinetwegen können wir ruhig noch liegen bleiben. Ich habe auch noch keine Lust.“

In dieser Gegend ließ sich die Sonne viel Zeit wie alles in Laos. Mit einem schlechten Gewissen, weil wir unseren irischen Freund versetzten, blieben wir liegen und machten uns erst gegen 11.00 Uhr auf den Weg zur Anlegestelle.

„Ich glaube, um diese Zeit finden wir keine Interessenten mehr, die mit uns das Boot teilen wollen“, sagte ich zu Claudia.

Nach einigem hin und her hatten wir einen fairen Preis ausgehandelt. Schließlich würde der Bootsmann an diesem Tag auch keine neuen Kunden mehr bekommen.

Tham Thing22aWir reden nicht viel auf der 25 Kilometer langen Bootsfahrt. Wir lassen die Eindrücke auf uns wirken und genießen die Ruhe und den Frieden in dieser herrlichen Natur, die so abgeschieden von der Welt scheint. Links und rechts an den Ufern spielen Kinder und winken uns zu. Wir sind wieder in der Nähe eines Dorfes und bald steigen wir aus.

Ban Sang Hay war ursprünglich mal ein Töpferdorf, von Töpferarbeiten war allerdings nicht mehr viel zu sehen. Die Frauen haben sich eher den Webarbeiten gewidmet und die Männer ganz anderen Dingen. Böse Zungen behaupten, das ganze Dorf brenne Schnaps, den traditionellen Reisschnaps Lau Lao.

Luang Prabang

Aber an diesem Tag ließ ein anderes Ereignis die Arbeit für eine Weile ruhen. Ein blondes europäisches Kind sorgte für Aufruhr und ließ das ganze Dorf zusammenkommen. Alle wollten den Jüngling beim Spielen mit den eigenen betrachten – während andere Kinder für den Lebensunterhalt sorgen mussten. Ja, ja – das Leben ist manchmal einfach nicht fair.

Luang Prabang

Bei unserem Rundgang im Dorf fiel uns auf, dass alles sehr aufgeräumt und sauber hier war – kein Müll neben den Häusern, kein Schrottplatz im Dorf. Da könnte sich die Hauptstadt eine Scheibe abschneiden. Unsere Fahrt ging weiter, noch etwa 15 Minuten waren es bis zur Höhle.

„Gut, dass wir später gefahren sind“, unterbrach ich das Schweigen.

„Siehst du, das hast du nur mir zu verdanken. Jetzt hast du wenigstens einen blauen Himmel für deine Fotos.“

Natürlich dachte ich an meine Fotos, aber ich dachte auch an den Iren, der genauso gern fotografierte wie ich. Es tat mir Leid für ihn und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil wir ihn versetzt hatten – das war eigentlich so gar nicht unsere Art.

Luang Prabang

Ruhig gleiten wir immer weiter den Fluss hinauf. Links und rechts umgeben uns malerische Kalksteinfelsen – nicht so bizarr und verwegen wie in Vang Vieng aber durchaus interessant. Die Fahrt wird nun immer schwieriger, die Strömung wird stärker und der Fluss hat einen niedrigen Wasserstand.
Immer wieder ragen scharfkantige Felsbrocken heraus und zwingen den Bootsmann, die Seite zu wechseln – und dann sehen wir sie… eine der Pilgerstätten von Laos.

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Die Umgebung von Luang Prabang

Tja, was gibt es über die Umgebung von Luang Prabang zu berichten. Die Umgebung wird geprägt von herrlichen Gebirgszügen, malerischen Flussläufen, versteckten Wasserfällen, kleinen Dörfern – einfach Natur pur.

Luang Prabang - Umgebung

Luang Prabang - Natur

Die Suche nach dem Wasserfall

„Aber diesmal nehmen wir ein Moped und kein Fahrrad“, forderte Claudia, „die Gegend ist ganz schön hügelig und wir haben ja eine ganz schöne Strecke vor.“

Das war gar keine Frage, wir wollten zu einem Wasserfall, dem Tat Kuang Si. Der sollte 29 Kilometer in südlicher Richtung liegen. Im Übrigen hätten wir am heutigen Tag unseren schriftlichen Reiseführer am liebsten weggeworfen.

„29 Kilometer in den Süden, was ist denn das für eine Beschreibung. Können die nicht die Straßennummer angeben“, fauchte ich wütend. So fuhren wir auf der einzigen Straße, die Richtung Süden führte – und fuhren und fuhren…

„Sag mal, wir müssten doch schon längst da sein“, sagte Claudia. „Laut Tacho sind wir 34 Kilometer gefahren.“

Schon 34 Kilometer von Luang Prabang entfernt und wo wir waren, da war alles andere nur kein Wasserfall. In einem kleinen Dorf aßen wir ein wenig und versuchten nach dem Weg zu fragen.

Tat Kuang Si? Tat Kuang Si?“ fragte ich immer wieder und zeigte in Richtung der Berge. Erst schauten sie mich nur erstaunt an, aber dann zeigten sie in die andere Richtung – in die von der wir kamen, aus Luang Prabang. Wir glaubten, sie hätten uns nicht verstanden und fuhren noch ein Stück weiter.

Immer wieder trafen wir vereinzelt auf Menschen, die sich eine Pause gönnten. Hier sah man wie rückständig Laos doch war. Frauen trugen schwer beladene Tragegestelle mit Brennholz kilometerweit in ihr Dorf – und das Tag für Tag – während zuhause die Wasserbüffel vor der Hütte lagen.

Luang Prabang - Arbeit

Da würde es schon noch andere Möglichkeiten geben. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Laoten nach dem Motto lebten: ‚Das war schon immer so, warum soll man es jetzt ändern‘.

Luang Prabang - Frauen

„Das hat keinen Zweck“, meinte Claudia. „Die verstehen uns nicht und weiterfahren brauchen wir auch nicht. Das sind bestimmt noch mal 10 Kilometer bis zu den Bergen dort hinten.“

Am liebsten wäre ich schon weitergefahren. Dort hinten waren die Dörfer, die uns auf der Herfahrt mit so einer herrlichen Atmosphäre begrüßt hatten. Aber dafür war es zu spät, das wären sicher noch 50 Kilometer gewesen. Also machten wir uns auf den Rückweg. An einer Abzweigung sahen wir einen Mann und versuchten es wieder, vielleicht hätten wir ja doch noch Glück.

Tat Kuang Si? fragten wir wieder und zeigten ihm unseren Reiseführer. Er sprach ein wenig Französisch, aber auch er zeigte zurück nach Luang Prabang.

„Hotel Phousy, la gauche!“ sagte er immer wieder und zeigte mit den Armen.

Das hieß, am Hotel Phousy müssten wir links fahren. Und das taten wir dann auch. In die Stadt hinein und am Hotel links und siehe da; das schien uns der richtige Weg zu sein. Aber wie gesagt, wir waren zu spät dran, so machten wir uns auf den Weg zu einem Ziel in der Nähe – auch vom Reiseführer empfohlen. Und auch dieses war nicht mehr da, wo es sein sollte.

Das Seidendorf Ban Phanom.

‚Am Flughafen vorbei und gleich danach…‘ hieß es laut Reiseführer. Weit gefehlt. Wir fuhren am Flughafen vorbei und dann den einzigen Weg, der weiterführte, bis ein breiter Fluss unsere Fahrt beendete. Dort war zwar ein kleines Dorf, aber das hatte mit Webarbeiten nichts zu tun. Wir versuchten es auch noch an einem abenteuerlichen schmalen Pfad, aber auch hier – Fehlanzeige. Das einzige, was wir entdeckten, waren einige Büffel, die über das Flugplatzgelände spazierten und wir verglichen die Wechselkurse, aber die waren in der Stadt noch günstiger.

„So, jetzt fahren wir da hin, wo wir sicher sein können, dass es das auch gibt“, sagte Claudia genervt und zeigte auf die goldene Kuppel eines Wat.

Es müsste der Wat Tauhai gewesen sein, der auf einem kleinen Hügel steht und einen wunderbaren Ausblick über die Umgebung erlaubt. Leider konnten wir nur einige Blicke durch die Fenster werfen, er wurde gerade renoviert. Aber er schien sehr interessant zu sein, schöne Fresken zierten die Wände. Claudia schaute sich noch ein wenig um, während ich einen sehr interessanten Menschen kennen lernte.

„Hallo, woher kommst du?“ fragte ich.

„Aus Irland.“

Bist du länger unterwegs?“

„Seit 8 Monaten. Die letzten 6 Jahre lebte ich in Australien und jetzt bin ich wieder auf dem Weg nach Hause.“

Nach Hause? Kann man sagen, wo sein Zuhause ist, wenn man 6 Jahre woanders lebt. Er konnte es. Claudia kam wieder von ihrer Besichtigung zurück.

„Da unten muss irgendwo das Dorf sein, erklärte mir jemand“, sagte sie.

„Was für ein Dorf sucht ihr?“ fragte der Ire.

„Ach, so ein Seidendorf. Im Reiseführer stand am Flughafen vorbei…“, erklärte ich.

„Ich glaube wir haben denselben Reiseführer, ich habe es auch nicht gefunden.“

„Na, das beruhigt mich doch. Ich dachte schon, wir sind zu blöd, um es zu finden“, sagte Claudia zynisch.

„Aber da unten ist es wirklich“, stimmte der Ire zu. „Kaum 10 Minuten von hier. Wie seid ihr hier?“

„Mit dem Moped.“

„Da habt ihr das richtige Fahrzeug genommen, ich bin mit dem Fahrrad da.“

„Tja, da haben wir’s etwas einfacher“, grinste ich. „Wir sehen uns bestimmt noch, so groß ist Luang Prabang ja nicht.“

So fuhren wir weiter zu diesem Seidendorf, doch was wir fanden, hatte den Weg nicht gelohnt. Einige Stände, an denen Baumwoll- und Seidenstoffe verkauft wurden und eine Markthalle mit einem ähnlichen Angebot. Ob es hier billiger ist als in Luang Prabang, das bezweifle ich, denn erfahrungsgemäß sind die Waren auf den täglichen Märkten günstiger, als in Dörfern, wo die Ware als Spezialität gilt.

Wieder zurück in Luang Prabang gingen wir hinunter zum Fluss. Wir wollten uns noch über die Boote informieren, die zur Höhle Tham Thing fuhren.

„Na, auch wieder zurück?“

Der Ire hatte das Gleiche vor wie wir.

„Möchtest du auch zur Höhle?“ fragte Claudia.

„Ja. Ihr auch? Dann können wir uns ja ein Boot teilen“, schlug er vor.

„Gut. Wann sollen wir uns treffen?“

„Am Morgen ist die Sonne am besten, um schöne Bilder zu machen“, sagte er rasch. „Um 7.00 Uhr?“

Aber da starrte er nur in Claudias erschrockene Augen.

„Das kenn‘ ich doch von irgendwoher. Geht’s auch um acht?“

„Okay, um acht. Dann bis morgen.“

Langsam geht wieder die Sonne hinter den Bergen unter. Der Himmel verfärbt sich und entlockt uns einen bewundernden Seufzer. Wir stehen am Mekong und schauen hinüber – warten bis sie völlig verschwunden ist und der farbenprächtige Himmel hinter einer samt blau schimmernden Decke verschwindet.

Dein Reisefreund
Jacko
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Luang Prabang – die Fahrt durch die Berge

Eine atemberaubende Atmosphäre, wie ich sie noch nie erlebt hatte! Dies war eine der schönsten und emotionalsten Fahrten auf unseren Südostasienreisen.

Fahrt nach Luang Prabang

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Nam Ngum und Vang Vieng

Impressionen vom Nam Ngum Stausee und dem malerischen Vang Vieng:

Schaut euch das Video an!

Nam Ngum & Vang Vieng

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Chiang Mai – Trekking in den Bergen (Tag 1)

Wer nach Chiang Mai geht, der geht auf Trekking-Tour – und so auch wir.

Chiang Mai Trekking Tour„Wenn ihr Zeit habt, dann macht die viertägige Tour, das ist mit einer zweitägigen gar nicht zu vergleichen“, warb Annette für ihre Tour. „Ihr werdet ganz sicher keine andere Gruppe treffen, das verspreche ich euch.“

Hm…, Traveller haben nie Zeit, da kann man noch so lange unterwegs sein.Nach reiflichen Überlegungen, wo wir später die Zeit wieder reinholen könnten, hatten wir uns also für die 4-Tages-Tour entschieden. Es war uns schon wichtig, dass wir nicht jede Stunde auf daher trampelnde Touristengruppen treffen würden.

Außer Claudia und mir waren noch 2 weitere Deutsche – Birgit aus Lübeck und Dirk aus Viersen – mit von der Partie. Australien war mit Stacy aus Sydney vertreten; Schweden mit Jo und Jess, die aber in Australien studierten; und aus Norwegen kam ein braun gebrannter, schwarzhaariger Kerl, der so schweigsam war, dass ich nicht einmal mehr weiß, ob er seinen Namen gesagt hatte.

Nach einer langen, kurvigen und staubigen Fahrt wurden wir etwa 70 Kilometer weiter südlich im Inthanon Nationalpark abgesetzt, an einem Dorf der Karen. Es war unsere erste Begegnung mit einem Volk der Bergstämme.

Autor: Herbert Jeckl
Autor: Herbert Jeckl

„Ich komme mir vor wie bei einer Expedition“, flüsterte ich zu Claudia.
Nur die Träger für unser Gepäck fehlten, das mussten wir selber schleppen.

Neugierig stierten die Dorfbewohner uns hinterher. Ich hörte wie sich Pang angeregt mit einer Frau unterhielt, die sich offensichtlich für die kräftigen Waden der dicken Schwedin begeistern konnte. Immer wieder zeigte sie darauf und lachte lauthals heraus. Na ja, in den asiatischen Ländern deutet eine gewisse Fülle auf Wohlstand hin und davon hatte Jo einiges zu bieten.

„Was sagt die Frau, Pang?“ fragte jemand aus der Runde.

Jetzt war Pang in der Zwickmühle. Zum einen erlaubt ihm seine asiatische Höflichkeit nicht zu lügen, zum anderen gebot es seine Höflichkeit nicht, andere zu beleidigen.

„Äh…“, stotterte er, „ein kräftiges Mädchen mit einem schweren Rucksack.“

Pang versuchte so gut es ging, sich aus der Klemme zu reden und trieb uns an. Er hatte das Mittel der ‚freien Übersetzung‘ gewählt.

Die erste Etappe war einfach. Der Weg war fast immer eben, ab und zu mal ein kleiner Anstieg, aber das war für die gesamte Gruppe kein Problem.

Auch das Dorf, in dem wir unsere erste Nacht verbrachten, war ein Dorf der Karen. Diese Menschen hier waren genauso an uns interessiert wie wir an ihnen. Immer wieder kamen vereinzelt welche von ihnen an unsere Hütte und bestaunten uns. Hätten sie einen Fotoapparat gehabt, hätten sie wohl auch Bilder von uns gemacht. Ich traute mich noch nicht so richtig zu fotografieren, weil ich nicht wusste, wie sie reagieren würden.

Pang war ein guter Koch, er zauberte ein köstliches Abendessen auf den Tisch. Ich weiß nicht, wo der Kerl die ganzen Zutaten und Gewürze her hatte. Bei unserer Wanderung fiel mir nur manchmal auf, dass er etwas zusammensammelte und in seine Umhängetasche tat. Wahrscheinlich hatte er auch einiges von den Dorfbewohnern bekommen. Es gab Pilzsuppe und ein herzhaft würziges Reisgericht, von dem jeder gerne noch ein zweites Mal schöpfte.
Übrigens war mir auf unserer bisherigen Reise schon öfters aufgefallen, dass in Thailand mehr Männer als Frauen hinter den Töpfen stehen.

Unsere Gruppe war noch immer ziemlich zurückhaltend, aber langsam tastete man sich heran. Claudia las ihren langen Brief von Stefan und ich lag da und beobachtete die anderen.

Inzwischen ist es kalt geworden und wir bekommen einen Vorgeschmack, was uns heute Nacht erwartet. Das Dorf liegt 1 700 Meter hoch in den Bergen und der dünne Schlafsack wird die Kälte nicht abhalten können. Gerne nimmt jeder etwas Tee, den die Einheimischen gekocht haben – er wärmt. Die offene Feuerstelle mitten im Raum schafft eine beschauliche Atmosphäre.

Ich denke an zuhause und an unsere Lagerfeuer am See – das einzige, was mir fehlt, ist nur etwas Rum in dem Tee.

Die Gruppe taut langsam auf. Pang versucht die vielen Fragen so gut wie möglich zu beantworten, aber ich glaube, er geht eher diplomatisch vor. Schließlich kennt er uns zu wenig, um seinen Lebenslauf vor uns auf den Tisch zu legen.

Inzwischen hatte sich der Führer des Dorfes zu uns gesetzt.

„Pang, frag‘ doch mal wie das so ist, wenn da so Touristen ins Dorf kommen. Stören wir die Leute nicht in ihrem Leben? Fühlen sich die Menschen hier nicht begafft?“ wollte Stacy wissen.

Leider sprach der Mann kein Englisch, so musste Pang übersetzen.

„Nein, ihr stört uns nicht. Uns interessiert euer Leben genauso wie unser Leben euch. In eure Dörfer und Städte kommen doch auch andauernd Touristen, ihr nehmt das gar nicht mehr wahr, ob es Touristen oder Einheimische sind, weil sich einer für den anderen nicht mehr interessiert. Sicher, ihr habt mehr Wohlstand und Dinge, die wir nie besitzen werden, aber wir sind mit unserem Leben zufrieden. Euer Leben ist einfach anders – ob es besser ist …“ Dann brach der Mann ab und stellte sich weiteren Fragen.

Aus den Antworten hörte man heraus, dass der Mann in keiner Weise primitiv oder ungebildet war – keiner der Menschen hier war dumm. Sie konnten Dinge, die wir schon längst verlernt hatten oder nur noch mit Hilfsmitteln fertig bringen würden.

Nach einer Weile verabschiedete sich der gesprächige Mann und wir waren wieder unter uns.

Am leichtesten knüpfte ich mit Birgit Kontakt. Sie war ein ruhiges, ausgeglichenes Mädchen mit einem Einschlag zum Hippie-Dasein.

Stacy war sehr zurückhaltend und hatte sich an Dirks Seite geschlagen. Der wiederum hatte sich zur Hauptperson unserer Gruppe auserkoren. Er wollte immer witzig sein, außerdem schien er sich für Stacy zu interessieren und scharwenzelte auch immer um sie herum.

Die pummelige Jo redete wie ein Wasserfall und lachte immer so aufdringlich, dass jeder ihren goldenen Delfin sehen musste, den sie in einem ihrer vorderen Zähne einsetzen lassen hatte. Sie schien sich über ihr Übergewicht keine Sorgen zu machen und posierte als Herrscherin über ihre Freundin Jess. Diese war wohl ihre Butlerin, sie machte einen ruhigen, naiven Eindruck und folgte ihrer Herrin aufs Wort.

Der Norweger war Dirks Gegenteil – er drängte sich so weit in den Hintergrund, dass er unbemerkt blieb. Bisher hatte ich noch keinen einzigen Satz von ihm gehört.

„Was liest du denn da?“ fragte Birgit als sie sah, wie verzückt Claudia an Stefans Brief hing.

„Ich habe Post von meinem Freund bekommen und bin jetzt total happy, aber auch ein bisschen traurig.“

„Wie, ihr seid gar kein Pärchen?“ fragte Birgit überrascht. Anscheinend hielten uns alle für ein Pärchen.

„Ne, wir sind nur Reisepartner“, erklärte Claudia und erzählte die Geschichte, wie wir zueinandergefunden hatten.

Ich hörte derweil Pangs Ausführungen zu. Er beantwortete gerne alle Fragen, außer man kam auf seine Person zu sprechen.

Die Nacht war bitterkalt, am nächsten Morgen erzählte jeder, wie wenig man doch geschlafen hatte. Erst gegen Morgen, kurz bevor die Sonne aufging, musste ich eingeschlafen sein, bis mich dann kurz darauf ein Hahn mit seinem Geschrei und dumpfes, monotones Hämmern aus meinen kühlen Träumen riss…

Wie es weiter ging könnt ihr in meinem Buch lesen.

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Jacko
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Laos und der Nam-Ngum-Stausee

Diejenigen, die auf dem Landweg durch Laos reisen, sollten eventuell diesen Ort in die Planung mit einbeziehen.

Laos - Nam-Ngum-Stausee

Der Nam-Ngum Stausee liegt in einer landschaftlich angenehmen Gegend, umgeben von Bergen bis zu 1500 Meter Höhe. Hier wurde das größte Wasserkraftwerk des Landes geschaffen.

Die Spitzen einiger Hügel ragen aus dem See wie Inseln und dienten früher als Umerziehungslager für Prostituierte und Kriminelle – die so genannten „Fraueninsel“ und Männerinsel“.

Heute dient der See der Fischerei, dem Bootsbau und vor allem der Holzgewinnung. Unter Wasser wurden größere Gebietsabschnitte bewaldet. Nach langer Zeit unter Luftabschluss ist das Holz nun wegen seiner guten Qualität sehr begehrt und wird auf abenteuerliche Weise von Tauchern geschlagen und nach oben gebracht.

Auch der Tourismus wurde entdeckt. Prunkbauten, die früher Ministern und anderen „Großköpfen“ zugute kamen, werden nun als Gästehäuser zu anständigen Preisen an Reisende vermietet. Allerdings hält sich die Anzahl der Besucher noch in sehr bescheidenem Maße. Vielleicht ist das auch ein Glück für diese Region.

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Jacko
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Laos – Die Weiterreise

Am Morgen bevor es weiter ging trafen wir noch ein tschechisches Pärchen, das sehr gut Deutsch sprach. Wir unterhielten uns mit ihnen und unsere Begeisterung für Laos und Vietnam stieg nach dieser Unterhaltung rapide an. Diese Zwei hatten die Reise durch Laos und Vietnam schon einmal   angetreten und waren so begeistert, dass sie die Tour wiederholen wollten. Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass wir dieses Paar trafen.

Wir wollten aber nun aus Vientiane hinaus in Richtung Norden zum Nam-Ngum-Stausee, aber es war gar nicht so einfach dorthin zu kommen. Zum ersten Mal erfuhren wir, was es heißt, in Laos zu reisen.
Auf dem Landweg waren es nur etwa 100 Kilometer. Laut Reiseführer sollten viele Busse nach Thalat fahren, „private sowie staatliche“, doch das musste sich wohl geändert haben. Wie und wen wir auch fragten, die Antwort blieb die gleiche: „Heute fährt kein Bus, erst wieder in 3 Tagen.“

„Wie? Erst wieder in 3 Tagen?“ fragte Claudia ungläubig. „Im Reiseführer steht viele Busse würden fahren. Dann schauen wir eben nach den privaten Bussen.“

Aber, was war nun eigentlich ein privater Bus? Das stand in unserem Reiseführer nicht beschrieben. Wir unwissenden Traveller hielten Ausschau nach einem großen, Gefährt, dass so aussah wie ein Bus – wie es sie auch in Thailand gab, doch solche waren nirgends zu sehen.

Laos - UnterwegsJa woher sollten wir denn auch wissen, dass es sich um Pick-ups (in Thailand Songthaews ) handelte.

Nach langem Fragen und Feilschen fuhr uns dann ein Mann mit seinem Jumbo für 15000 Kip (von 70 000 herunter gehandelt) in eineinhalb Stunden zu unserem See.

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Vientiane – Hauptstadt oder nur ein Dorf

Vientiane bot uns gleich die nächste Überraschung in Laos. Im Gegensatz zu Bangkok war die laotische Hauptstadt ein Dorf.

Während wir so durch die Gegend schlenderten überlegten wir noch, warum wir eigentlich zuvor ein Moped mieten wollten – in einem halben Tag konnte man den Stadtkern zu Fuß erkunden.

Was gab es in Vientiane zu sehen?

VientianeAllzu viel war es nicht. Das schönste Bauwerk der Hauptstadt dürfte wohl der Triumphbogen Patou Say sein. War Laos doch über lange Jahre eine französische Kolonie gewesen, so konnte man das hier an dem nach Pariser Vorbild errichteten Gebäude erkennen.

Im Revolutionsmuseum konnte man Ausstellungen über Vergangenheit und Gegenwart von Laos bewundern, wobei das Armeemuseum und der Palast des Präsidenten für die Öffentlichkeit verschlossen blieben.

VientianeIn der Nähe des Triumphbogens gibt es einige gemütliche Parkanlagen, in denen man sich ausruhen kann (insofern das erforderlich ist).

Es gibt über 100 Tempelanlagen in Vientiane und Umgebung, die aber mit den Prachtbauten Thailands nicht zu vergleichen sind, wobei die Architektur nicht weniger interessant ist – die Tempel sind nur nicht so prunkvoll gestaltet.

Weiter ging unser Streifzug zu Fuß durch die Stadt. In den Einkaufsläden entdeckten wir Sachen, die von den alten Kolonialherren zurückgelassen wurden. So gab es hier Senf, Käse, Kaviar, Champagner und französische Weine, deren Herkunft sich nicht verleugnen ließ. Aber nach dem Staub auf den Flaschen zu urteilen, waren das hier wohl eher Ladenhüter – kein Wunder, das meiste war für die einheimische Bevölkerung unerschwinglich.

Überhaupt konnte man mit der französischen Sprache weiterkommen als mit der englischen, die den Durchbruch hier noch nicht so recht schaffen will. Namen wie Le Bistrot, Pub Belle Ile oder Le Vendome sind keine Seltenheit.

VientianeMit Fleischwaren und Obst sah es lange nicht so gut aus wie beim thailändischen Nachbarn. Auch wenn an den Marktständen alles ordentlich aufgestapelt war, ließ die Vielfalt der Früchte doch einige Wünsche offen.

Trotzdem; das Essen an den Ständen war sehr gut und bestens zu empfehlen. Wer nicht unbedingt auf Ingwer oder Zitronengras steht, hat es mit den Suppen schwer. Kaum in einer Suppe fehlt eines dieser Gewürze, die zwar sehr gesund sind, aber eben nicht jedermanns Geschmack.
Aber dafür gibt es ein leckeres Baguette, mit feurig, würzigen Rindswurstscheiben belegt, herrliche Nudelgerichte und süßes Gebäck, das dann auch mir wieder zusagte.

Es gab viel Gutes – auch wenn man nicht immer herausbekommen hatte, was es war. „Trau dich!“ hieß das Motto.

Inzwischen war es Nacht geworden und noch immer konnten wir nichts entdecken, das in Vientiane eine Hauptstadt vermuten ließ. Es gab kein geschäftiges Treiben, kein Night-Bazar wie in Thailand und gegen 10.00 Uhr wurde in den meisten Gegenden der Gehweg hochgeklappt (soweit vorhanden). Vientiane war unserer Meinung nach ein verschlafenes Nest. Ich weiß nicht, wo um alles in der Welt der Autor eines Reiseführers Sachen entdeckt hatte wie ‚Shopping-Center, die mit Bangkok oder Singapur zu vergleichen seien‘ oder eine ‚Rush-hour‘. Das Nachtleben steckte noch in den Kinderschuhen und man brauchte sich auch keine Sorgen machen, dass man beim Überqueren der Hauptstraße überfahren werden könnte. Obwohl Vientiane circa 2 000 000 Einwohner beherbergt, hatte diese Stadt doch eher den Charakter eines Vorortes.

Am nächsten Tag mieteten wir für ca. 7 € ein Moped und machten uns auf den Weg zum Mekong (der allerdings auch zu Fuß in 10 Minuten von unserer Unterkunft zu erreichen gewesen wäre).

Der erste Anblick dieser Gegend gab uns wieder zu bedenken, ob unsere Entscheidung nach Laos zu reisen richtig war.

Völlig verrottete, von der Nässe zerfressene Häuser reihten sich entlang des Mekongs.
Es war kaum vorstellbar, dass dort drinnen noch Menschen leben konnten.

Die Straßen bestanden nur aus Lehm. An Schulen und manch anderen Gebäuden hing die russische Fahne oder die der ehemaligen DDR, wo ja nach 1975 einige laotische Studenten zum Studium aufgenommen wurden.

Und trotzdem – irgendetwas war in diesem Land, das einen in den Bann zog. Irgendetwas Geheimnisvolles lag in der Luft.

Vientiane…der Blick über den Mekong fasziniert mich. Warum? Ich weiß es nicht.

Vielleicht ist es die Ruhe und die Langsamkeit die einen verzaubert. Es gibt eigentlich nichts Besonderes hier, es ist nur ein Fluss wie jeder andere – oder doch nicht?

Vielleicht ist es aber auch die Entfernung von Zuhause, das Leben in der Fremde.

Ich weiß es nicht.

Ruhig schlängelt sich der Mekong dahin und verzweigt sich in mehrere Arme – nur der hohe Wall aus Lehm und Geröll lässt erahnen, was passiert wenn Regenzeit ist.

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Jacko
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Weiter nach Laos

Laos – und die Zeit steht still

Ein neuer Abschnitt kommt nun auf uns zu. Unbekanntes Laos – von dem wohl die Mehrheit der Menschen nicht mal weiß, dass es existiert.
Nach letzten Berichten ist Laos eines der ärmsten Länder der Welt.
Hier gibt es weniger Tourismus als in Thailand, es ist noch nicht so lange her, dass das kommunistische Laos seine Pforten der restlichen Welt geöffnet hat.
Nachdem Thailand unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen hat, sind wir gespannt, was uns hier erwartet.

Laos - VientianeDie Einreiseformalitäten und Kontrollen waren entgegen meiner Befürchtung äußerst unproblematisch. Man schaute nur unsere Visa an und wollte dann gar nicht mehr über uns in Erfahrung bringen.
Geld tauschten wir gleich am Flughafen ein – 100 € in kleinen Scheinen.
Noch nie zuvor hatte ich ein größeres Bündel Geld in meiner Hand gehalten. Mein Bauchgurt reichte nicht mehr aus, meine zweite Geldtasche reichte nicht mehr aus – also, alles einfach rein in den Fotorucksack. Nachzählen – zwecklos!
Nun konnte es losgehen. Mit einem Jumbo wurden wir in die Stadt gebracht.

„Das soll die Hauptstadt sein?“ fragte Claudia und schaute sich entsetzt um.
Ihrem Gesicht nach zu urteilen hätte sie am liebsten auf der Stelle umgedreht und wäre zurück nach Thailand geflogen.

„Wenn das mal kein Fehler war, nach Laos zu gehen?“ zweifelte sie.

„Na komm, gib Laos eine Chance. Das wird schon noch. Hier sind wir sicher nur in einem Randgebiet von Vientiane.“

Aber das Randgebiet schien nicht aufzuhören und die Hotelsuche wurde zur Qual. Wir orientierten uns an den thailändischen Preisen, so im Bereich um die 5 – 10 €, aber als Claudia sich das erste Zimmer ansah war klar, dass wir hier tiefer in die Tasche greifen mussten.

Am Eingang stand ein mächtiger Inder in Herrscherstellung, gekleidet in seiner traditionellen Tracht mit einem Turban und rieb sich die Hände, als er Claudia mit seinen gierigen Blicken verfolgte. Auch im Reiseführer stand, dass hier meistens nur Inder verkehren, die ihre Visa erneuern wollen, also nicht unbedingt ein Platz, an dem man fest und tief schlafen kann.
Kaum 5 Minuten später kam Claudia herausgestürmt – wütend. Das förderte nicht gerade ihre Begeisterung für Laos.

„Stell dir vor, was die uns für ein Zimmer andrehen wollten. Gestunken hat das da drinnen und alles ist versifft und … – bloß weg hier!“ fauchte sie.
Wir machten uns auf den Weg zum nächsten Motel, wo wir uns dann ein Zimmer mieteten.

Das einzige was bisher an Großstadt erinnerte waren die Zimmerpreise. Hier war es teurer als in Thailand. Unsere Unterkunft war nicht übel aber auch nicht billig. Umgerechnete 15,- EUR sind schon ein stolzer Preis in einem Land, das angeblich zu den zehn ärmsten der Welt gehören solle. Zugegeben, die Zimmer waren schöner, geräumiger und wurden täglich gereinigt. Außerdem brachte die französische Kolonialzeit normale Toiletten ins Land – und Toilettenpapier und warmes Wasser gab es auch.

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