Vang Vieng – same same but different

Vang Vieng

Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Selbst auf einem Ölgemälde könnte es nicht schöner sein. Wild zerklüftete Kalksteinfelsen reihen sich entlang eines ruhig dahinströmenden Flußes, der den schönen Namen ‚Nam Song‘ trägt.
Die Ruhe der Gegend geht in mich über und ich fühle mich leicht und frei.

Noch war das Wasser sauber, aber der Weg zur nächsten Brücke ist weit. Die Einheimischen versuchten manchmal den Fluss mit ihren Traktoren oder mit dem Lastwagen zu durchqueren. Die Problematik der Umweltverschmutzung ist noch nicht bis in diese Gegend vorgedrungen.

Inzwischen gibt es auch Strom aus der Steckdose, die Menschen sind nicht mehr auf Generatoren angewiesen. Das kleine Städtchen wurde vom Fortschritt eingeholt und auch dieser Ort ist nicht mehr der Geheimtipp, der er noch vor einiger Zeit war. Trotzdem, die Umgebung um Vang Vieng ist etwas fürs Auge und für die Seele – ein schönes Fleckchen Natur mit einer unglaublichen Szenerie. Und viele Traveller wissen das auch zu schätzen und halten hier nicht nur für kurze Zeit auf ihrer Durchreise nach Luang Prabang.

In der Umgebung gibt es viel unberührte Natur und einige Höhlen zu entdecken, zum Leidwesen mancher Eltern, denn immer wieder hört man, dass einige Kinder vom Spielen nicht wieder nach Hause kamen.
Deshalb wird auch heute noch dem Erdgeist nach alter Tradition ein Opfer gebracht.

Die eine Höhle ist nicht weit vom Ort auf der anderen Seite des Flusses. Man kann sich mit dem Boot für einen geringen Betrag übersetzen lassen oder sich auf den Weg zur Fußgängerbrücke machen. Das ist nicht uninteressant, denn so lernt man das alltägliche laotische Leben hautnah kennen.

Frauen sitzen unter ihren Häusern und weben auf altmodische Weise Decken oder Kleider. Draußen auf den Straßen treiben die Bauer das Vieh herein.
Kinder und Kleintier spielen auf den Straßen – es ist alles so ruhig und friedlich hier.
An einem kleinen Stand verkauft jemand etwas Eßbares, das ich probiere.
Was es ist, weiß ich nicht – verdammt zäh, das ist es!

An der Brücke muss man dann einen kleinen Obolus entrichten. Ein geschäftstüchtiger Mensch (unserer Meinung nach kein Laote) hat dort ein Ressort errichtet und kassiert für das Überqueren der Brücke – oder die Besichtigung des Ressorts, wenn man so will – Wegezoll.
Allerdings hatte er auch dafür gesorgt, dass man zur oberen Höhle nicht mehr kraxeln muss, sondern auf Betonstufen nach oben kommt.
An der unteren Höhle kann man sich in kühlem Wasser erfrischen, will man weiter hinein, muss man schwimmen.

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Dein Reisefreund
Jacko
http://www.travellerweb.de/

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